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Forscher der Universität Innsbruck haben herausgefunden, dass rund die Hälfte aller Menschen, die unter Neurodermitis leiden, einen bestimmten Gendefekt aufweisen. In Europa sind rund ein Fünftel aller Kinder und viele Erwachsene von der Hautkrankheit betroffen. Umwelteinflüsse und psychische Faktoren wie Stress wurden bisher als hauptsächliche Ursachen ausgemacht. Die Forscher fanden nun bei der Hälfte der Neurodermitiker ein verändertes Protein, das normalerweise mithilft, den Wasserhaushalt über die Haut zu steuern. Folge: Es verdunstet mehr Wasser, es kommt zu Entzündungen und die Haut schuppt.
fis
13. Juni 2007
