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Die Swiss ködert ihre Kunden mit kostenlosen Flügen. Doch der versprochene Bonus für Vielflieger ist alles andere als gratis: Als saldo-Leser F. H. aus Buchs ZH kürzlich seine gesammelten Meilen für einen Flug mit der Familie einlöste, musste er für die drei vermeintlichen Gratisflüge 636 Franken an Kerosinzuschlägen bezahlen. Die Swiss verwies den überraschten Kunden auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Vielfliegerprogramms. Nur: Dort steht von der Überwälzung solcher Kosten kein Wort.
Die Schlichtungsstelle Mobilität des deutschen Verkehrsclubs ist erstaunt: Laut den AGB dürften nur behördliche Abgaben wie Steuern extra berechnet werden. «Kerosinzuschläge fallen aber nicht unter die Steuern.»
Lufthansa und Swiss verweigern die Zusammenarbeit mit der Schlichtungsstelle und lehnten die Rückzahlung des Betrages auch nach einer Intervention der saldo-Rechtsberatung ab.
res.
27. Juni 2007
