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Daniel Braun aus Basel ist empört: «Dieses Geschäft kann nur dubios sein.»
Braun hat ein Faxschreiben erhalten mit der Bitte, seine Daten auf dem mitgefaxten Formular zu kontrollieren, allenfalls zu ändern und zurückzufaxen (siehe Ausriss unten).
Das hat er nicht gemacht – mit gutem Grund: Er wäre sonst auf einen Registerhai hereingefallen, der ihm einen Vertrag über 8000 Franken unterjubeln wollte. Für diese Summe hätte er gemäss dem Fax einen Eintrag im Branchenbuch «Das Gelbe Buch» erhalten.
Die Absender verstecken sich hinter einer «Branchen Media», die angeblich in London sitzt. Neun von zehn Offerten für Einträge in Register sind wertlos und gehören in den Papierkorb. Solche Verzeichnisse erscheinen nämlich meist gar nie oder nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Eine Werbewirkung ist für Gewerbler so kaum zu erzielen.
Als Braun der «Branchen Media» ankündigte, die Öffentlichkeit über den Schwindel zu informieren, drohte man ihm schriftlich, man werde ihn für einen allfälligen Schaden zur Rechenschaft ziehen.
25. August 2008 | em
