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An dieser Stelle publiziert K-Geld in jeder Ausgabe die Top-Fonds der vergangenen drei Jahre. Berücksichtigt werden jeweils wechselnde Kategorien – mit Ausnahme von «Aktien Schweiz», die jedes Mal analysiert wird.
Die Aktienbörsen waren im dritten Quartal grossen Schwankungen ausgesetzt. Zwi-schen dem Höchststand Mitte August und den 6343 Punkten Ende September liegen mehr als 1000 Indexpunkte. Dieser von Unsicherheit geprägten Marktentwicklung konnten sich auch die fünf Top-Aktienfonds nicht entziehen. Der lange Zeit auf Rang 1 liegende DWS Zürich Invest Aktien Schweiz verlor im dritten Quartal beinahe 13 Prozent – fast dreimal so viel wie sein Vergleichsindex, der MSCI Switzerland.
Die Immobilienfonds in der Schweiz könnte man – wenn man einzig die Kurs- entwicklung betrachtet – in dieser turbulenten Marktsituation als Fels in der Brandung bezeichnen. Im dritten Quartal gab es beim Schweizer Immobilienindex praktisch eine Nullrunde. Betrachtet man die Entwicklung seit Anfang Jahr, erzielten die Immobilienfonds ein leichtes Plus, während sowohl Aktien als auch Obligationen negative Renditen lieferten.
Die defensiven Pharma- und Health-Care- Werte profitierten davon, dass sie als weniger empfindlich auf eine Abschwächung der Konjunktur gelten. Der MSCI Pharma- und Biotech-Index verlor innerhalb der letzten 3 Monate tatsächlich nur halb so viel an Wert wie der MSCI World. In der Rangliste konnten nur zwei Fonds über 3 Jahre betrachtet ein positives Ergebnis erzielen. Verglichen mit anderen Branchen- fonds haben sich die Fonds der Gesundheitswerte aber ziemlich gut gehalten.
Die Rohstoff- und Energiepreise bewegten sich im ersten Halbjahr 2008 stetig nach oben, was besonders in den Schwellenländern zu einem erhöhten Inflationsdruck führte. Zwischen Juli und September kam es dann aber zu deutlichen Einbrüchen.
Öl war nicht der einzige Rohstoff, der Kursabschläge hinnehmen musste. So verlor zum Beispiel Platin seit Anfang März über 50 Prozent an Wert. Das Edelmetall wird vor allem in der Autoindustrie für Katalysatoren eingesetzt.
Erfolg und Misserfolg hingen im vergangenen Quartal massgeblich von der Ausrichtung des jeweiligen Obligationenfonds ab. Sowohl Unternehmens- als auch Staatsanleihen profitierten zu Beginn des Quartals von den sinkenden Zinsen aufgrund verstärkter Konjunkturrisiken. Mit dem Konkurs der US-Investmentbank Lehman Brothers und dem Aufflammen der Kreditkrise kamen Unternehmensanleihen stark unter Druck und verloren im September durchschnittlich rund 4,5 Prozent.
18. Oktober 2008
