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Die Krise an den Finanzmärkten führt zu einer paradoxen Situation bei den Hypothekarzinsen.
Weil die Hypothekarzinsen auf den Interbanksätzen basieren – also auf jenem Zinssatz, der für kurzfristige Geldaufnahmen zwischen Banken verrechnet wird –, zahlen die Hypothekarnehmer jetzt die Zeche für die Misswirtschaft der Banken.
Allerdings dürften sich die Verhältnisse im Interbankenhandel in absehbarer Zeit wieder normalisieren. Nüchtern betrachtet sollten Hypotheken deshalb auf einer kurzfristigen Basis oder maximal für 2 bis 3 Jahre fest aufgenommen werden. Erst nach Beruhigung der Situation sollte man den Abschluss einer längerfristigen Festhypothek prüfen.
Tabelle im pdf-Artikel.
18. Oktober 2008
