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Ticketcorner verdient mit der Warteschlaufe noch immer gutes Geld. saldo hat nachgerechnet.
Wer Tickets für das AC/DC-Konzert ergattern wollte, blieb minutenlang in der Warteschlaufe des Ticketcorners hängen. Manche erhielten nicht einmal ein Ticket, mussten aber trotzdem fürs Warten zahlen. Und zwar satte Fr. 1.19 pro Minute.
Der «K-Tipp» hatte bereits vor 3 Jahren bemängelt, dass Kunden bei Ticketcorner fürs Warten zahlen. Ticketcorner-Chef George Egloff damals: «Wir wollen eine Warteschleife, die gratis ist. Das ist jedoch technisch unmöglich.»
Seit Mitte 2007 wäre eine Abkopplung der Warteschlaufe vom Gespräch laut Swisscom-Sprecher Sepp Huber problemlos möglich. Doch Ticketcorner ändert nichts: «Wir halten an der kostenpflichtigen Warteschleife fest. Eine neue Anlage wäre zu teuer.» Die Wartezeit liege gewöhnlich unter einer Minute. Nur bei speziellen Aktionen wie dem AC/DC-Verkaufsstart daure sie länger. Dabei würden maximal 100 Anrufer in die Warteschleife genommen.
saldo rechnete nach: 100 Anrufer in der Warteschaufe für Fr. 1.19 pro Minute ergeben für Ticketcorner in der Stunde einen Ertrag von 7140 Franken.
01. Dezember 2008 | Mif