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Die Petition des Gesundheitstipp stösst auf ein grosses Echo. Die Unterschriftensammlung läuft noch bis Ende Januar.
Tag für Tag treffen Stapel von Unterschriftenbögen auf der Redaktion ein. Innert weniger Wochen haben die Leserinnen und Leser des Gesundheitstipp 23 500 Unterschriften für ein Verbot künstlicher Farbstoffe in Lebensmitteln gesammelt.
Redaktionsleiter Tobias Frey freut sich über dieses Engagement: «Unsere Leserschaft liefert einen eindrücklichen Beweis, wie wichtig ihr die Gesundheit der Kinder ist.» Auch Peter Kälin, Präsident der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, freut sich über das Resultat. Es zeige, dass sich kritische Konsumentinnen und Konsumenten gegen Chemie in Nahrungsmitteln wehren.
Jetzt wirbt auch der Verband der Schweizer Kinderärztinnen und Kinderärzte «Forum Praxispädiatrie» für die Petition. Die Konsumenten-Vereinigung Nordwestschweiz empfiehlt ebenfalls, die Aktion gegen künstliche Farbstoffe zu unterstützen.
Die Petition fordert den Bundesrat auf, chemische Buntmacher in Bonbons, Getränken und Glaces zu verbieten. Denn eine britische Studie hat gezeigt: Künstliche Farbstoffe wie Azorubin, Tartrazin und Sunsetgelb machen Kinder hyperaktiv und unaufmerksam, zudem stehen sie im Verdacht, Allergien auszulösen. Die ungesunden Stoffe lassen sich jedoch meist problemlos durch natürliche Farben ersetzen.
Nutzen Sie die letzte Gelegenheit, sich an der wichtigen Unterschriftensammlung zu beteiligen: Sie läuft bis zum 31. Januar. Unterschreiben können alle, die in der Schweiz wohnen – unabhängig von Nationalität und Alter.
Unterschriftenbögen gibt es unter www.gesundheitstipp.ch zum Herunterladen oder zu bestellen unter Tel. 044 266 17 27.
16. Januar 2009 | Sonja Marti, Redaktion Gesundheitstipp
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