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Artikel | saldo 06/2010

UBS: Online-Zahler werden diskriminiert

Die UBS verlangt für eine Online-Inlandzahlung 30 Rappen. Dabei nehmen die Internetkunden der Bank Arbeit ab.

Bei der Einführung von Online-Banking belohnten manche Banken jede Inlandzahlung mit 50 Rappen. Die UBS hat inzwischen den Spiess umgekehrt, wie saldo-Leser Arnold S. erst kürzlich festgestellt hat. Für jede Inlandzahlung belastet ihm die UBS 30 Rappen. Bei rund 15 Zahlungen pro Monat macht das im Jahr satte 54 Franken – zusätzlich zu den Kontogebühren von 84 Franken.

Wenn Arnold S. ständig mehr als 10‘000 Franken auf seinen UBS-Konten hätte, würde ihm die UBS die E-Banking-Kosten erlassen. Als junger Familienvater verfügt er aber selten über so viel Geld. «Ich fühle mich wie ein Kunde zweiter Klasse behandelt», erklärt er. Stossend ist für ihn auch, dass er für Online-Zahlungen zur Kasse gebeten wird, obwohl er der Bank damit Arbeit abnimmt: «Das finde ich eine Sauerei.»

Die UBS begründet die Gebühren fürs E-Banking mit der hohen Qualität und dem Serviceniveau ihrer Dienstleistungen. Das müsse finanziert werden. Da bei nicht so vermögenden Kunden Zinsen und Gebühren geringer ausfallen, sehe das UBS-Gebührenmodell eine Unterscheidung vor.

Arnold S. hat die Nase voll von der UBS und sucht sich eine neue Bank. Alle anderen grossen Banken in der Schweiz verlangen für online ausgeführte Inlandzahlungen keine Gebühr. Bei manchen Finanzinstituten sind sogar Euro-Zahlungen ins Ausland via Internet gratis, zum Beispiel bei der Credit Suisse, der Postfinance und der ZKB.

27. März 2010 | Thomas Lattmann, Redaktion saldo


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Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
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Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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