|
(5) |
Mehrere saldo-Leser ärgern sich über die aggressive Telefonwerbung des Telefonanbieters Primacall. Dieses Unternehmen bietet Swisscom-Kunden ein sogenanntes Preselection-Abo an: Gegen eine «Grundgebühr» von Fr. 4.95 könne man 100 Minuten kostenlos ins Schweizer Festnetz telefonieren. Alle weiteren Anrufe seien sehr günstig.
Die Verkäufer verschweigen, dass zu den Fr. 4.95 die eigentliche Grundgebühr von 25 Franken der Swisscom dazukommt. Man telefoniert also nicht für Fr. 4.95 im Monat, sondern für mindestens 30 Franken. Auch die Gebühren sind nicht unbedingt tiefer als bei der Swisscom. Wer mit Primacall telefoniert, zahlt 5 Rappen pro Minute ins Festnetz und 49 Rappen ins Mobilfunknetz. Bei der Swisscom sind es 8 beziehungsweise 40 Rappen, abends aber nur 4 und 30 Rappen.
Primacall bestreitet gegenüber saldo, aggressives Marketing zu betreiben. Wichtig: Wer telefonisch einen Vertrag abgeschlossen hat, kann ohne Angabe von Gründen innert sieben Tagen zurücktreten.
27. März 2010 | Jonas Arnold
Kommentare (5) |
|
Obwohl wir klar ablehnten unser Tel.Anschluss über primacall
zu handeln kam nach einem Monat eine Rechnung über die
getätigten Telephonate. Ich frage mich ob es nicht möglich
ist solche Firmen entsprechend zu snktionieren. Klar ist, dass ich die
Rechnung von primacall nicht bezahlen werde.
Ich stimme dem voll zu, denn ich musste mit Schrecken feststellen
dass meine Mutter auch ein Opfer von Primacall geworden ist. Primacall
hat ihr, einer über 80 Jahre alten Frau auch ein Abo.
aufgeschwatzt. Sie muss jetzt jeden Monat Fr.19.95 bezahlen. Der
Aufwand um aus einem solchen Abo. wieder raus zu kommen ist einfach
massiv.Ich finde, dass der Bund endlich handeln muss. Es muss ein
Gesetz geschaffen werden, dass es nicht mehr möglich ist am
Telefon Verträge abzuschliessen. Meine Mutter hat lediglich am
falschen Ort ja gesagt und schon hat sie einen Vertrag an der
Backe.Ich als Tochter weiss, dass das Abo. völlig nutzlos ist
für meine Mutter. Alte Leute sollten generell mit einem Gesetz
geschützt werden, damit sie nicht mehr ein unerwünschtes
Abo. an der Backe haben. Leider kann man viele alte Leute nur mit
Warnungen in Fernsehsendungen, oder im K.Tipp oder auch im Saldo nicht
mehr erreichen
Erfahrungen Sommer/Herbst 2011: In meinem Umfeld kenne ich mehrere
Opfer dieser Firma..die meisten sind 60 Jahre alt. Das Bakom oder die
Swisscom sollte eigentlich auch aktiv gegen diese Firma vorgehen.
Dieser Artikel beschreibt das Hauptproblem 'das Verschweigen der
Grundgebühr von 25.-' eigentlich sehr gut. Was bei Primacall
auch seltsam ist sind folgende Punkte: - sie geben sich gerne als
Swisscom Mitarbeiter aus. - Verkaufen Abos an Kunden welche nur
Gespräche empfangen. - teilweises agressives
Verkaufsgespräch (nötigen den Kunden zu einer Aussage wie
'Ja, dann senden sie mir die Unterlagen) - drücken sich um
Kündigungsbestätigungen nach schriftlicher Kündigung. -
in der schriftlichen Korrespondenz fühlt man sich nicht als Kunde
sondern eher als Trottel. Also: Vorsicht bei Verträgen mit
Primacall !!!!
Uns hat die besagte Firma angerufen ,und gesagt sie seien von der
Swisscom ,und brauchen bestätigung ob die angaben stimmen ! Zwei
Tage schbäter ruhft ein anderer Mitarbeiter an ,wollte noch mal
eine bestätigung ,dan habe ich gestuzt ,habe ihn gefragt was das
soll ,darau hin habe ich gesagt das ich bei der Swisscom sei und
nirgens anders , und habe aufgelegt!
Meine Schwester, 78jährig hatte ein Abo. Wir haben es
gekündigt. Bei den Rechungen hatte sie ein wenig Probleme mit den
Zahlungsterminen. Dies ist nun geregelt. Was ich feststellen musste,
ist: die Primacall hat ihre Buchhaltung nicht im Griff! Meine
Schwester ist mehre mal für Beträge, die bereits bezahlt
wah-ren, gemahnt worden mit der Androhung von rechtlichen schritten.
Ohne meine Hilfe hätte sie das ganze nicht durchziehen
können. Nun bin ich daran die letzte Hürde, eine
ungerechtfertigt eingeforderte und lei-der bezahlte Rechnung/Mahnung
zurück zu fordern. Die Werbung ist aggressiv! Mir ist am Telefon
bestätigt worden, dass es die Geschäftsleitung verbietet,
Personen über Alter 75 anzurufen dies ist bei meiner Schwester
nun in kurzer Folge trotz gekündigtem Abo geschehen. Was das
Qualitätsmanagement anbelangt, ist eine Reorganisation dringend
notwendig. Wenn ich als Versicherungsverkäufer/Berater so
arbeiten würde, würde mein Arbeitgeber meine Dienste nicht
mehr in Anspruch nehmen.
