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Artikel | saldo 06/2010

Primacall: Verwirrung wegen «Grundgebühr»

Mehrere saldo-Leser ärgern sich über die aggressive Telefonwerbung des Telefonanbieters Primacall. Dieses Unternehmen bietet Swisscom-Kunden ein sogenanntes Preselection-Abo an: Gegen eine «Grundgebühr» von Fr. 4.95 könne man 100 Minuten kostenlos ins Schweizer Festnetz telefonieren. Alle weiteren Anrufe seien sehr günstig.

Die Verkäufer verschweigen, dass zu den Fr. 4.95 die eigentliche Grundgebühr von 25 Franken der Swisscom dazukommt. Man telefoniert also nicht für Fr. 4.95 im Monat, sondern für mindestens 30 Franken. Auch die Gebühren sind nicht unbedingt tiefer als bei der Swisscom. Wer mit Primacall telefoniert, zahlt 5 Rappen pro Minute ins Festnetz und 49 Rappen ins Mobilfunknetz. Bei der Swisscom sind es 8 beziehungsweise 40 Rappen, abends aber nur 4 und 30 Rappen.

Primacall bestreitet gegenüber saldo, aggressives Marketing zu betreiben. Wichtig: Wer telefonisch einen Vertrag abgeschlossen hat, kann ohne Angabe von Gründen innert sieben Tagen zurücktreten.    

27. März 2010 | Jonas Arnold


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Kommentare (5)

 
  • dybli49 | 08.01.2012, 16:53

    primacall Rechnung ohne Auftrag

    Obwohl wir klar ablehnten unser Tel.Anschluss über primacall
    zu handeln kam nach einem Monat eine Rechnung über die
    getätigten Telephonate. Ich frage mich ob es nicht möglich
    ist solche Firmen entsprechend zu snktionieren. Klar ist, dass ich die
    Rechnung von primacall nicht bezahlen werde.

  • annarosa | 10.11.2011, 15:26

    Primacall offenbar nicht zu stoppen

    Ich stimme dem voll zu, denn ich musste mit Schrecken feststellen
    dass meine Mutter auch ein Opfer von Primacall geworden ist. Primacall
    hat ihr, einer über 80 Jahre alten Frau auch ein Abo.
    aufgeschwatzt. Sie muss jetzt jeden Monat Fr.19.95 bezahlen. Der
    Aufwand um aus einem solchen Abo. wieder raus zu kommen ist einfach
    massiv.Ich finde, dass der Bund endlich handeln muss. Es muss ein
    Gesetz geschaffen werden, dass es nicht mehr möglich ist am
    Telefon Verträge abzuschliessen. Meine Mutter hat lediglich am
    falschen Ort ja gesagt und schon hat sie einen Vertrag an der
    Backe.Ich als Tochter weiss, dass das Abo. völlig nutzlos ist
    für meine Mutter. Alte Leute sollten generell mit einem Gesetz
    geschützt werden, damit sie nicht mehr ein unerwünschtes
    Abo. an der Backe haben. Leider kann man viele alte Leute nur mit
    Warnungen in Fernsehsendungen, oder im K.Tipp oder auch im Saldo nicht
    mehr erreichen

  • luren | 28.10.2011, 01:30

    Primacall - offenbar nicht zu stoppen?

    Erfahrungen Sommer/Herbst 2011: In meinem Umfeld kenne ich mehrere
    Opfer dieser Firma..die meisten sind 60 Jahre alt. Das Bakom oder die
    Swisscom sollte eigentlich auch aktiv gegen diese Firma vorgehen.
    Dieser Artikel beschreibt das Hauptproblem 'das Verschweigen der
    Grundgebühr von 25.-' eigentlich sehr gut. Was bei Primacall
    auch seltsam ist sind folgende Punkte: - sie geben sich gerne als
    Swisscom Mitarbeiter aus. - Verkaufen Abos an Kunden welche nur
    Gespräche empfangen. - teilweises agressives
    Verkaufsgespräch (nötigen den Kunden zu einer Aussage wie
    'Ja, dann senden sie mir die Unterlagen) - drücken sich um
    Kündigungsbestätigungen nach schriftlicher Kündigung. -
    in der schriftlichen Korrespondenz fühlt man sich nicht als Kunde
    sondern eher als Trottel. Also: Vorsicht bei Verträgen mit
    Primacall !!!!

  • monia1952 | 25.08.2011, 18:31

    Firma Primacall

    Uns hat die besagte Firma angerufen ,und gesagt sie seien von der
    Swisscom ,und brauchen bestätigung ob die angaben stimmen ! Zwei
    Tage schbäter ruhft ein anderer Mitarbeiter an ,wollte noch mal
    eine bestätigung ,dan habe ich gestuzt ,habe ihn gefragt was das
    soll ,darau hin habe ich gesagt das ich bei der Swisscom sei und
    nirgens anders , und habe aufgelegt!

  • ducke | 31.05.2011, 08:37

    Primacall Rechnungen

    Meine Schwester, 78jährig hatte ein Abo. Wir haben es
    gekündigt. Bei den Rechungen hatte sie ein wenig Probleme mit den
    Zahlungsterminen. Dies ist nun geregelt. Was ich feststellen musste,
    ist: die Primacall hat ihre Buchhaltung nicht im Griff! Meine
    Schwester ist mehre mal für Beträge, die bereits bezahlt
    wah-ren, gemahnt worden mit der Androhung von rechtlichen schritten.
    Ohne meine Hilfe hätte sie das ganze nicht durchziehen
    können. Nun bin ich daran die letzte Hürde, eine
    ungerechtfertigt eingeforderte und lei-der bezahlte Rechnung/Mahnung
    zurück zu fordern. Die Werbung ist aggressiv! Mir ist am Telefon
    bestätigt worden, dass es die Geschäftsleitung verbietet,
    Personen über Alter 75 anzurufen dies ist bei meiner Schwester
    nun in kurzer Folge trotz gekündigtem Abo geschehen. Was das
    Qualitätsmanagement anbelangt, ist eine Reorganisation dringend
    notwendig. Wenn ich als Versicherungsverkäufer/Berater so
    arbeiten würde, würde mein Arbeitgeber meine Dienste nicht
    mehr in Anspruch nehmen.

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