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Die Stimmung des Arztes beeinflusst die Behandlung seiner Patienten: Wenn er gut gelaunt ist, führt er längere Gespräche und verschreibt weniger Medikamente. Zudem überweist er die Patienten seltener an Spezialisten. Das zeigt jetzt eine israelischen Studie der Ben-Gurion-Universität mit 188 Hausärzten. Die Forscher betonen, dass überlastete, erschöpfte und schlecht gelaunte Ärzte die Gesundheitskosten hochtreiben mit unnötigen Rezepten, Labortests und Überweisungen. Besonders deutlich sei dies bei Ärzten, die kurz vor einem Burnout stehen. Ausgepowerte Ärzte zu entlasten wäre demnach auch im Interesse der Krankenkassen und Prämienzahler.
25. April 2010 | Sonja Marti, Redaktion Gesundheitstipp
