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So erging es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Rita Betschart, 33, Lauerz SZ
Ich wollte zwischen den Mahlzeiten nichts mehr essen. Es war ein gutes Gefühl, vor dem Mittag- und Nachtessen wieder richtig Hunger zu haben. Zudem esse ich wieder ein richtiges Frühstück.
Besonderen Spass hatte ich am Laufen. Die drei Mal eine halbe Stunde pro Woche (manchmal auch mehr) genoss ich richtig. Ich freute mich jeweils sehr, diese Zeit in der Natur zu verbringen.
Einen kleinen «Kampf» hatte ich mit den Süssigkeiten. Hier war es
wirklich ein Verzichten. Von den drei Vorsätzen fiel mir dieser am
schwersten.
Über das Ganze gesehen war ich froh, dass ich mitgemacht habe. Der
Ansporn war gross. Es war der Anfang eines gesünderen Essverhaltens. Ich will so weitermachen.
Paolo Martinoni, 50, Aarau
Normalerweise trinke ich zum Mittagessen ein Bier, zum Abendessen sowohl ein Bier als auch ab und zu ein Glas Wein. Zwischen den Mahlzeiten trinke ich fast nie Alkohol. Ich bin also ein mässiger Trinker.
In den letzten Monaten habe ich mich aber wiederholt beim Gedanken ertappt, dass ich ein Essen ohne Alkohol kaum mehr geniessen könnte. Das hat mich gestört. Hasse ich doch jede Art von Abhängigkeit – daher mein Entschluss, keinen Alkohol mehr zu trinken.
Es ist mir gar nicht schwer gefallen, abstinent zu sein. Ich habe es sogar genossen. Während der ersten Woche hatte ich zwar ab und zu das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen, habe allerdings gewusst, dass dieses Gefühl trügerisch ist, hat mich doch im Kindesalter ein solches Gefühl nie zu packen vermocht. Ich meine: Als Kind habe ich nie getrunken, aber auch nie Alkohol «vermisst» – also braucht mein Körper keinen Alkohol, um glücklich zu sein.
Während dieser fünf Wochen bin ich «nüchterner» und «gefasster» gewesen beim Reden während der Mahlzeiten; ich bin geduldiger gewesen, weniger reizbar; es ist zweifelsohne schwieriger gewesen für mein Gegenüber, mich zu echauffieren, mich aus der Ruhe zu bringen. Darüber hinaus habe ich nachts besser geschlafen.
Fazit: Es hat sich für mich in jeder Hinsicht ausbezahlt, Mineralwasser zu trinken statt Bier und Wein.
Marisa Scheiwiler, 50, Heerbrugg SG
Ich liebe Süsses über alles, deshalb war der Verzicht nicht so einfach. Es gelang mir aber von Tag zu Tag besser, auf all die Schokolade, feinen Kuchen und leckeren Guezli zu verzichten. Vielleicht hat sich der Körper daran gewöhnt, nicht mehr täglich mehrmals die kleinen Naschereien zu bekommen.
Der Alltag liess sich gut bewältigen. Schwierig wurde es bei Einladungen. Vor einem Dessertbuffet zu stehen und Nein zu sagen, kostete mich schon sehr viel Überwindung.
Abgenommen habe ich leider nur wenig. Diese Wochen waren aber eine ausgezeichnete Erfahrung. Es geht auch ohne. Vielleicht versuche ich sogar, es weiterzuziehen und während des Alltags kein Süsses mehr zu essen. Bei einem Dessertbuffet werde ich aber bestimmt nicht mehr Nein sagen.
Silvio Jotti, 42, Möhlin AG
Als «Fasnächtler» in einer Guggenmusig, Hobbysportler, Mitglied eines Veloclubs habe ich Interesse daran, mich nach der Fasnacht von der anstrengenden Zeit zu erholen. Darum pflege ich die Fastenzeit bis zu den Ostern ernst zu nehmen. Ich habe also bereits am 18. Februar 2010 direkt nach Aschermittwoch begonnen, also zehn Tage vor Beginn der «Gesünder leben»-Aktion des Gesundheitstipp.
Am Anfang ging es recht gut, auf den Alkohol zu verzichten. Die Basler Fasnacht und den Geburtstag meines Vaters am 19. März habe ich problemlos ohne überstanden. Aber am 21. März wurde ich Götti vom Sohn eines meiner besten Freunde. Da er auch fastete und als Vater sich aber an der Taufe seiner Zwillinge nicht das Anstossen mit einem Gläschen Wein entgehen lassen wollte, haben wir beide beschlossen, einen «Joker» einzulegen und an diesem Tag nicht auf den Alkohol zu verzichten. Am Ostersamstag wurde meine Frau Gotte. Der Gerechtigkeit willen habe ich an der Taufe der Tochter unserer Kollegin den zweiten und letzten Joker eingezogen. Um diese zwei Vergehen gutzumachen, werde ich nebst dem, dass ich früher begonnen habe, nach dem 4. April noch zehn Tage anhängen. Ich hoffe damit auf Wiedergutmachung und um Ihr Verständnis.
Monika Grosse, 40, Bottmingen BL
Hatte nicht mehr diesen Stress, alles müsse bis 20.15 Uhr fertig sein, damit ich meine Krimis schauen kann. Habe am Abend viel gelesen oder in meinen Sachen gestöbert.
Zudem merkte ich, dass es mir besser geht ohne dieses Fernsehschauen. Das hiess: Ich hatte einfach Zeit für sinnvollere Dinge im Leben und es ging mir besser.
Roland Iseli, 69, Brittnau AG
Die Aktion «Gesünder leben» kam für mich gerade im richtigen Augenblick: Auf dem Weg von 84 kg (am 1.1.2010) zu «70 mit 70» (70 kg am 22.6.2010; Jahrgang 40) war das Abnehmen – durch gesünder Essen und mehr Bewegung – ins Stocken geraten. «Gesünder leben» hat mich zu weiteren 2,5 Kilogramm minus motiviert. Da sich auch der Bauchumfang in die richtige Richtung entwickelt, fühle ich mich rundum um einiges gesünder.
Selina Trittibach, 17, Roggwil BE
Zu Beginn hatte ich ein wenig Mühe, da ich gerne mal ein «Schoggistängeli» oder Ähnliches esse. Ich habe mich aber sehr schnell daran gewöhnt. Ich habe nun auch nicht mehr das Gefühl, Süsses zu vermissen. Und da ich in diesen fünf Wochen insgesamt 3 Kilo abgenommen habe, werde ich sicher auch in Zukunft mal Nein zum Süssen sagen! Beim Fleischverbot hatte ich eigentlich keine Probleme, da ich Fleisch nicht so wahnsinnig gerne habe und auch schon einige Zeit Vegetarierin war. Es war auf alle Fälle eine gute Erfahrung und ein bisschen stolz bin ich auch.
Elsa Janett, 80, Wettingen AG
Es fiel mir leicht, auf Alkohol zu verzichten. Auf Besuch Süsses abzulehnen, war nicht ganz einfach. Die Gastgeber sind nicht immer einsichtig. Zuhause vermisste ich das Biskuit-Knabbern oft und wich daher auf Dörrfrüchte aus. Das regelmässige Qi-Gong-Training stärkte mich zudem in mehr als einer Beziehung. Es ist ein gutes Gefühl, etwas fünf Wochen lang durchgezogen zu haben.
Alice Wegmann, 64, Russikon ZH
Gleichzeitig mit meinem Verzicht auf Süssigkeiten habe ich meine Ernährung auf Trennkost umgestellt. Während sechs Tagen nahm ich zudem an der Fastenwoche der Kirche teil. Das alles machte mir Freude und fiel mir leicht. Insbesondere, da meine Kilos am Purzeln sind. Bis heute habe ich genau fünf Kilogramm abgenommen ... und mache weiter mit dem Trennkost-Programm, habe ich doch noch immer 10 kg Übergewicht.
Anstatt fast tägliche Unmengen von Schoggi und Guezli zu essen, übernehme ich mit dem gesparten Geld eine Patenschaft bei «Babushka-Adoption» in Kirgisien. Es handelt sich dabei um pensionierte Senioren und Seniorinnen, die mit einer monatlichen Rente von 20 Euro leben müssen. Als Patin steure ich künftig 10 Euro dazu. Auf diese Weise helfe ich einem alten Menschen, das Leben zu erleichtern.
Marcel Knecht, 39, Uznach SG
Kaffee ohne Zucker und nur noch Mineralwasser zu trinken, war sehr schwer. Am Anfang war auch das Einkaufen schwer, auf die Süssigkeiten zu verzichten. Fernsehen auch, besonders wenn es Werbung für Schokolade usw. gab. Aber jetzt kann ich gut verzichten und habe gar kein Verlangen nach Süssem. Das Beste an der Sache ist, dass ich 2 Kilogramm abgenommen habe. Das Joggen geht jetzt auch wieder einfacher.
Myrtha Schmid, 70, Windisch AG
Rückblickend habe ich diese Woche sehr positiv erlebt. Der bewusste Umgang mit dem Essen und der freiwillige Verzicht auf Schokolade und andere Süssigkeiten liessen mein Gewicht um 5 Kilo «schrumpfen». Die anschliessende Fastenwoche in einer Gruppe brachte weiter 2 Kilos zum Schmelzen. So starte ich jetzt zufrieden und locker-beschwingt in den Frühling!
Daniela Dähler-Michel, 32, Biberist SO
Am Anfang war es schwer, auf Süssigkeiten zu verzichten! Doch man kann Kaffee am Abend auch ohne Dessert geniessen. Einmal habe ich «gesündigt», vor der Nachtarbeit. Ich hoffe, dass ich die Umstellung noch etwas beibehalten kann.
Elsbeth Aebischer, 58, Zürich
Vor der Aktion «Gesünder leben» nahm ich oft zum Kaffee, Zvieri oder Dessert etwas Schokolade. Während der Aktionswoche war es, als ob ich einen «Hebel» drehen würde: Ich hatte keinen «Gluscht» auf Schokolade. Mein Gewicht verringerte sich um ein halbes Kilogramm (schöner Nebeneffekt!). Für mich ist der Verzicht eine positive Erfahrung: Ich kann etwas, wenn ich will. Nun freue ich mich auf das erste Stück Schokolade, das wird sicher gut schmecken.
Hans-Peter Gschwend, 63, Lachen SZ
Absolvierte nebst wöchentlichem Skifahren und Schneeschuhlaufen ein geniales Skitourenweekend und 10-tägige Ferien in Sedrun. Zudem war ich auch dreimal langlaufen mit den Senioren der Langlaufgruppe Kanton Schwyz in Rothenturm. Ich habe regelmässig alkoholfreien Most getrunken und keinen Schluck Bier. Reduktion des Gewichtes: mindestens 3 kg.
Sylvia Hayward, 67, Montreux VD
Mir ging es sehr gut und ich bin stolz, dass ich fünf fleischlose Wochen geschafft habe! Meine träge Verdauung hat sich sehr verbessert. Ich ass viel mehr Gemüse und bewegte mich viel, viel mehr. Ich werde diese Vorsätze weiterhin einhalten. Danke für die tolle Idee Ihrer Aktion!
Ruth Linder, Affeltrangen TG
Dank Ihrer 5-Wochen-Aktion habe ich es geschafft, meine Ernährung umzustellen (weniger Kohlenhydrate, mehr Bewegung). Das tolle Ergebnis: 4,2 Kilo weniger.
Ich hoffe auch, dass beim nächsten Arzttermin der HBA1c-Wert (Blutzucker) tiefer liegt als beim letzten Mal (7,4).
Monika Dreier, 44, Frauenfeld
Staunen, Zustimmung und Unverständnis, das waren die Reaktionen, die mir entgegengebracht wurden. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Experiment auf Zeit so unterschiedliche Reaktionen auslösen würde. In meinem Alltag stand ich vor der Herausforderung, vollwertige Mahlzeiten zu kochen. Ich merkte schnell, dass vegetarisch sehr gesund sein kann. Unter meinen Büchern fand ich dann ein vegetarisches Kochbuch. Mit den Rezepten aus diesem Buch und Fantasie begann ein unterhaltsames Abenteuer. Ich fand neue Wege, um Menus zusammenzustellen, und werde einiges davon auch in Zukunft weiter brauchen. Doch freue ich mich jetzt auch auf ein feines Stück Fleisch oder Fisch.
Rosmarie Rust, 56, Zug
Ich habe weniger auf den Teller genommen und damit 2 Kilo abgenommen (eigentlich sollten es 3 Kilos sein). Aber die Zeit über Ostern ist auch nicht gerade ideal zum Abnehmen! Ich konnte nicht ganz auf die kleinen Schoggi-Eili verzichten. Aber ich werde weiter versuchen, weniger zu essen. Von 76 kg bin ich nun bei 74 kg angelangt bei einer Grösse von 160 Zentimeter. Übrigens mache ich zwei- bis dreimal pro Woche eine Stunde Fitness im Center.
Marilena Rohrer, 62, Schmitten FR
Es war nicht schwer, meinem Vorsatz nachzukommen und keinen Alkohol zu trinken, denn auch mein Mann schloss sich der Aktion an. Es war aufregend festzustellen, dass wir überhaupt nicht unter Entzugserscheinungen litten! ... nicht, dass wir das erwartet hätten.
Annelies Aeppli, 68, Bubikon ZH
Juhui! Ich hab es geschafft: Fünf Wochen ohne Süssigkeiten (Zucker) und mit drei Mahlzeiten pro Tag. Das Erfreuliche daran war, dass die Hälfte von meinem Winterspeck weg ist. Das motiviert mich zum Weitermachen. Es ist mir wohl und ich habe keinen «Gluscht» auf Süsses. Die erste Woche war zwar hart und ich musste mich immer ablenken. Die zweite Woche ging es immer besser. Auch die Osterhasen konnten mir nichts antun. Ich bin stolz auf mich.
Irene Manser, 41, Gonten AI
Ich habe mir das Ganze viel einfacher vorgestellt. Am 21. März gönnte ich mir am Abend nochmals einen guten Kaffee. Am Montag startete ich dann mit einem Tee den Tag. Im Laufe des Tages bekam ich Kopfweh, schenkte dem jedoch keine Beachtung. Ich musste mich schon recht zusammennehmen, um den Kaffee wegzulassen. Auch am Dienstag plagte mich ein starkes Kopfweh, welches auch mit einem Aspirin nicht besserte. Eine meiner Mitarbeiterinnen sagte mir dann, ich solle sofort einen Kaffee holen, dann bessere es sofort. Ich hätte sicher Entzugserscheinungen. Eigentlich wollte ich das nicht, weil ich die nächsten fünf Wochen auf Kaffee verzichten wollte. Ich musste jedoch einsehen, dass es so nicht funktionierte. So nahm ich mir vor, es mit dem Minimum zu versuchen. Nun gibt es am Morgen einen Kaffee, den ich sehr geniesse, den zweiten am Mittag und einen am Abend. Ich fühle mich wohl so und trinke mehr Mineral und Tee. Wenn ich ganz ehrlich bin, vermisse ich den Kaffee gar nicht, was mich doch wundert. Ich dachte immer, ohne Kaffee überstehe ich den Tag nicht. Es sind einfach die «Mödeli», die sich eingeschlichen haben. Man ist überzeugt, dass es ohne einfach nicht geht.
Ursula Stadlauer, 59, Reichenburg SZ
Meine Vorsätze, nichts Süsses zu essen und das Velo mehr zu benützen, konnte ich erstaunlich gut durchhalten. Meine persönliche Belohnung war, dass ich 2,5 kg abgenommen habe. Mein Beschluss: Diese Vorsätze gleich weiterzuführen. Vielen Dank für die Motivation.
Nicole Adank, 29, Bern
Ich habe mir vorgenommen, auf natürliche Weise (gesund essen, viel bewegen) mein Gewicht von 53,5 kg auf 51 kg zu reduzieren. Und ... es ist mir gelungen. Diese Aktion hat mir die nötige Motivation gegeben, und da ich ein Ziel vor Augen hatte, ist es recht einfach gegangen. Ich esse mittlerweile bewusster und geniesse es, mir Zeit dafür zu nehmen. Auch Bewegung im Alltag ist für mich wieder selbstverständlich geworden. Toll, ich freue mich.
Tanja Stadler, 25, Niederwangen BE
Während der Aktion «Gesünder Leben» ist es mir folgendermassen ergangen: Anfang 2009 musste sich einfach etwas in meinem Leben ändern. Meine Hosen kniffen und ich konnte mich einfach nicht mehr im Spiegel ertragen. Mein Kampfgewicht belief sich in dieser Zeit um die 88 kg auf 180 cm. Von einer Freundin habe ich dann die Adresse von einer Metabolic-Beraterin erhalten. Danach ist das Beste in meinem Leben passiert. Mein Freund und ich, der übrigens auch gleich bei dieser Ernährungs-/Stoffwechselumstellung mitmachte, konnten nach einigen Monaten je über 20 kg auf der Waage abziehen. Super Sache. Konnten unser Gewicht super erhalten und wieder normal essen. Leider wurde ich aber Ende Jahr krank und musste Antibiotika schlucken, dann war da noch die Weihnachtszeit und ich ging noch drei Wochen nach Thailand auf Entdeckungstour. Fazit: 3 kg mehr auf der Waage und ein neues Essverhalten. Nur Gelüste auf Schokolade und fettiges Essen. Habe den Einstieg zu Anfang nicht mehr geschafft und fiel fast in eine Essstörung. Ende März starteten mein Freund und ich wieder einen Neuanfang mit Metabolic Balance. Schnell fanden wir wieder zurück. Dieses Mal war die Umstellung auch nicht so schlimm wie beim ersten Mal. In der Umstellungsphase bekommt man schnell mal Magen- oder Kopfschmerzen, da der Körper entgiftet wird. Zwei Wochen lebten wir nach Phase 2 mit Öl und konnten unser Gewicht je um 5 kg reduzieren. Mein Freund möchte noch ein paar Kilos abspecken und ich unterstütze ihn dabei so gut wie es geht. Er ist auch auf bestem Weg dorthin. Heute bin ich bei meinem Traumgewicht von 60 kg angelangt und meine Ernährung ist gesund und ausgewogen. Insgesamt habe ich 28 kg in einem Jahr abgenommen und ich bin stolz auf mein Ergebnis. In den fünf Wochen «Gesünder leben» habe ich auch auf Alkohol und Kaffeegenuss verzichtet, und heute geht es mir blendend. Sportlich voll da und gesund. So wie es sein sollte!
Lucie Zaugg-Leiser, 54, Basel
Ich habe bis jetzt 5 Wochen lang ohne Süsses, Schwarztee, Milch, Kaffee und Alkohol gelebt und war 2x wöchentlich im Fitness in der medizinischen Trainingstherapie im Bethesdaspital. Es geht mir ausgezeichnet. Zudem hab ich erst noch 1,5 kg abgenommen, obwohl das nicht das erklärte Ziel war. Freuen tut es mich trotzdem.
Diese Diät ist eine Vereinfachung der Leberdiät von Frau Dr. Sandra Cabot. Diese Diät habe ich letztes Jahr kennen gelernt. Dieses Jahr hab ich sie aus verschiedenen Gründen vereinfacht, und es bekommt mir sehr gut.
2x hatte ich am Abend Lust auf dunkle Schokolade, die ich mir jedoch verkniffen habe. Ich habe mir stattdessen eine Frucht genommen und der Gluscht ging weg. Ich habe ausser einem kleinen Stück Rhabarberwähe letzte Woche kein Süsses genascht ausser vorgestern Sonntag. Da hab ich ein Bretzeli und einen kleinen Spitzbuben genascht, die meine Schwiegermutter aufgestellt hatte. Also 2 Tage vor Ablauf meiner 5 Wochen. Ich bin eben auch nicht perfekt, wie das Beispiel zeigt.
Alkohol war während 5 Wochen kein Thema ausser 3x beim Kochen, habe den Kochwein zum Ablöschen verwendet, bis der Rest der angebrochenen Flasche aufgebraucht war. Sonst habe ich weder Bier, Wein noch Prosecco angefasst und ich werde noch eine Weile abstinent bleiben. Es geht ganz gut, auch wenn die Leute rundherum Sprüche machen oder finden, es sei nicht gemütlich so ...
Schwarztee war 2x bei mir auf dem Tisch, weil ich so Verlangen danach hatte, dafür ohne Milch und ohne Zucker. Ich habe mich gut an Kräutertee am Morgen gewöhnt anstelle von Schwarztee mit Milch und Zucker. Espresso gabs gar nie und ich vermisse den auch gar nicht. Trotzdem freue ich mich, hin und wieder eine Tasse Schwarztee zu trinken.
Fitness in der medizinischen Trainingstherapie am Bethesdaspital in Basel: Mein Mann und ich haben im März ein Jahresabo gelöst und gehen nun 2x wöchentlich konsequent ins Training. Ich bin ganz stolz, hatte ich doch grosse Vorbehalte, an die «Foltergeräte» zu gehen. Dieses Training werde ich beibehalten. Es tut mir sehr gut und ich habe – so glaub ich wenigstens – schon eine etwas bessere Muskelkraft erlangt. Das gibt mir Zuversicht für die Zukunft als ältere Frau.
Ich fühle mich sehr gut und ausgeglichen. Ich hoffe, dass ich die Lebens- und Genussmittel, die ich ganz weggelassen habe, in Zukunft nur reduzieren kann, um mich gesund zu erhalten.
Eure Aktion finde ich eine sehr gute Sache, vielen Dank.
Heidi Martinelli, 46, Kaltbrunn SG
Mein Vorsatz, Wasser zu trinken anstelle von Süssgetränken, war ein toller Erfolg: Die ganze Familie trinkt Wasser anstelle von Süssgetränken. Kein Mitglied meiner sechsköpfigen Familie will jetzt noch Sirup trinken. Wir haben gar keinen mehr im Haus. Bei uns stehen überall Mineralwasserflaschen: In jedem Zimmer, im Büro, in der Durchreiche ... Ich habe alle angesteckt mit Wasser trinken. Übrigens: Billiger ist es auch noch! Wir machen weiter.
Inge Krebs, 74, Adliswil ZH
Es ist mir sehr unterschiedlich ergangen: Anfangs gut. In der ersten Woche 3 kg abgenommen und weniger TV geschaut und Alkohol getrunken. Die zweite Woche ist auch gut gegangen und ich habe 1,5 kg abgenommen. Danach kamen diverse Geburtstage, Krankenbesuche und drei Ausflüge. Da bin ich wieder schwach geworden und habe anders gegessen und leider auch wieder 1 bis 2 Glas Wein getrunken. Also habe ich wieder zugenommen. Durch Fensterputzen, den Balkon einrichten und eine Parkinson-Informationstagung war ich am Abend so erledigt, dass ich nur noch TV schauen konnte. Ich werde aber mit dem Metabolic-Balance-Stoffwechselprogramm beginnen. Ich erhoffe mir dadurch eine Gewichtsabnahme und vor allem eine Verbesserung meines Gesundheitszustands und weniger Schmerzen.
11. Mai 2010