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Bei einer Kontrolle in Basel und im Aargau bemängelte das Kantonslabor rund die Hälfte der Farben für permanentes Make-up. Gründe: Falsche Angaben auf der Verpackung und verbotene Inhaltsstoffe.
29 Farben für permanentes Make-up hat das Kantonslabor Basel-Stadt untersucht. Fazit: Sechs Proben enthielten verbotene Farb- und andere Stoffe. Einige davon können Krebs erregen. Für vier dieser Farben verhängten die Behörden ein Anwendungsverbot. Bei den anderen zwei müssen die Hersteller die Rezeptur ändern. Und: Auf 14 Produkten war die Deklaration der Inhaltsstoffe mangelhaft.
Die Untersuchung war eine Zusammenarbeit der Kantonslabore Aargau, Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Die Proben stammen von Kosmetiksalons und von einem Importeur aus dieser Region.
Die oft ungenügende Qualität der Farben für permanentes Make-up ist nichts Neues. Bei einer landesweiten Kontrolle des Bundesamtes für Gesundheit im Jahr 2009 war die Anzahl der bemängelten und verbotenen Produkte gleich hoch. Noch schlechter schnitten die Tätowierfarben ab.
02. Juli 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online