|
(0) |
Die Schweiz ist ein Tiefzinsland. Anleger lassen sich deshalb immer wieder dazu verlocken, besser verzinste Obligationen in ausländischer Währung zu kaufen.
Der Euro-Absturz zeigt aber: Anleger dürfen bei Fremdwährungs-Investitionen nicht nur auf die Zinsen schielen, sie müssen auch die Wechselkurse im Auge behalten. Was zählt, ist die Endabrechnung in Schweizer Franken.
Die Frage ist: Lohnen sich Fremdwährungs-Obligationen auf längere Sicht überhaupt? Swisscanto hat für K-Geld Schweizer Bundesobligationen (Eidgenossen) mit deutschen, kanadischen und australischen Staatsanleihen seit dem Jahreswechsel 1999/2000 verglichen. Das Resultat:
Fazit: Fremdwährungs-Oblis bringen Schweizer Anlegern keine sichere Mehrrendite. Und man muss erst noch höhere Risiken in Kauf nehmen.
30. August 2010 | sb
