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saldo hat immer wieder kritisiert, dass die Gebühreneintreiberin Billag von den Konsumenten zu viel Geld für Radio und Fernsehen kassiert (saldo 4/10). Jetzt ist der Vorwurf amtlich bestätigt. Die Billag hat 67 Millionen Franken zu viel eingenommen, die das Bundesamt für Kommunikation nicht ausgeben kann.
Denn 4 Prozent der Gebührengelder sollten an die private Konkurrenz der SRG gehen. Doch bisher liess sich nicht alles Geld verteilen, weil zu wenig private Veranstalter die Bedingungen erfüllen, um Geld erhalten zu können. Ungewiss ist, was mit den zu viel eingenommenen Gebühren passiert. Sicher ist nur: Die Gebührenzahler müssen weiterhin zu viel entrichten.
13. September 2010
