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Gefährliche Stoffe in Kinderkosmetika – so warnen deutsche Behörden. Für die Schweiz trifft das nicht zu, stellte der K-Tipp fest.
Lippenstifte, Lipgloss, Nagellacke, Mascara: Mit Kosmetika als Beilage verführen Mädchen-Zeitschriften wie «Go Girl», «Wendy» und «Horseland» junge Leserinnen zum Kauf.
Allerdings: Die deutschen Untersuchungsämter in Freiburg und Karlsruhe fanden in 26 von 58 Produkten verbotene Farbstoffe. Am häufigsten stiessen die Labors auf Rhodamin B, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen.
Der K-Tipp hat nun geprüft, wie es mit Kinderkosmetika in der Schweiz steht. Dazu wurden zehn Zeitschriften mit beigelegtem Lippenstift oder Lipgloss eingekauft und auf verbotene Farbstoffe und Blei untersucht.
Die gute Nachricht: Das vom K-Tipp beauftragte Labor fand in keinem der getesteten Produkte bekannte Schadstoffe. Aber: Die deutschen Labors halten fest, dass Kinderkosmetika oft unbekannte Farbstoffe enthalten, deren Auswirkung nicht untersucht ist.
23. Januar 2011 | Beat Camenzind, Redaktion Online
