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Auch in kostenlosen Computerspielen lauern Kostenfallen. Das musste Familienvater André Hochreuter erfahren. Der K-Tipp sagt, wie man das verhindert.
Die beiden Kinder von André Hochreuter aus Wittnau AG bekamen Ende Januar 2011 je einen iPod touch. Damit können die Kleinen unter anderem Musik hören, Filme schauen und Computergames spielen.
Der neunjährige Cédric und die siebenjährige Natascha durften sich im Apple iTunes Store ein Gratis-Spiel aussuchen. Hochreuter lud für sie das kostenlose Game Smurfs’ Village herunter. Bevor die Kinder mit den Schlümpfen spielen konnten, musste Hochreuter seinen Benutzernamen und das Passwort für den iTunes-Laden eingeben.
«Ich dachte, das sei zu unserer Sicherheit, damit die Kinder nicht selber Spiele herunterladen können», sagt Hochreuter. Am nächsten Tag folgte der Schock: Seine Kreditkarte wurde von iTunes mit insgesamt 567 Franken belastet.
Grund: Das Schlumpfhausen-Spiel wird zwar als Gratis-Programm, auch App genannt, angeboten. Doch es ermöglicht sogenannte In-App-Käufe. Hochreuters Kinder konnten – ohne Eingabe des Passwortes – mit wenigen Fingertipps für echtes Geld virtuelle Beeren kaufen. «Das war mir nicht bewusst», so Hochreuter.
Dazu Apple-Sprecherin Andrea Brack: Der Anbieter der App habe auf die möglichen Kosten vor Beginn des Spiels hingewiesen. Der Hinweis sei auf Englisch, weil das Spiel ausschliesslich in dieser Sprache erhältlich sei (siehe Bild im pdf-Artikel).
Hochreuter hat gegen die Belastung seiner Kreditkarte Einsprache erhoben, worauf ihm iTunes die kostenpflichtigen Einkäufe zurückerstattet hat.
Tipp: So lassen sich teure In-App-Käufe auf iPod und iPhone verhindern:
06. März 2011 | Beatrice Walder, Redaktion K-Tipp

