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Eine gesunde Dosis Dreck senkt das Risiko von Depressionen: Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Emory-Universität in Atlanta (USA).
In einer allzu sauberen Umgebung könne das Immunsystem nicht mehr lernen, harmlose von gefährlichen Keimen zu unterscheiden. Dies führe dazu, dass es bei ungefährlichen Keimen überreagiere und Entzündungsbotenstoffe aussende. Und solche Substanzen fördern Depressionen.
Die Autoren sichteten sämtliche Menschen- und Tierstudien zum Thema und stellten einen direkten Zusammenhang zwischen einer keimfreien Umgebung und schweren Depressionen fest. Bereits früher fanden Forscher heraus, dass Kinder, die oft mit Keimen in Kontakt kommen, seltener an Asthma und Allergien erkranken.
27. März 2011 | che
