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Eine regelmässige Vorsorge-Untersuchung kann nicht verhindern, dass Männer an Prostatakrebs sterben. Das stellte eine Langzeitstudie des schwedischen Karolinska-Instituts fest.
Die Ärzte untersuchten 1500 Männer über 50 alle drei Jahre – anfänglich nur mittels Tastbefund, später kombiniert mit dem PSA-Bluttest. Zwanzig Jahre später zeigte sich: Trotz der Untersuchungen waren gleich viele Studienteilnehmer an Prostatakrebs gestorben wie in einer Kontrollgruppe, dieman nicht getestet hatte. Bereits bekannt ist, dass der PSA-Test zur Vorsorge nicht geeignet ist (siehe saldo 15/10). Die schwedische Studie zeigt nun, dass auch die Tast-Untersuchung keine besseren Resultate bringt.
08. Mai 2011 | che
