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Post verlangte zu viel
Nicole Fischer aus Luzern brachte 60 Geburtsanzeigen zur Post. Sie wollte die Briefe als A-Post aufgeben. Doch die Schalterangestellte sagte zu ihrer Überraschung, sie müsse pro Brief 15 Rappen Aufpreis zahlen. Der Grund: die halbtransparenten Couverts. «Die Sortiermaschine kann dieses Spezialpapier nicht verarbeiten.» Diese Auskunft war falsch. Für Spezialsendungen – Couverts unter 140 x 90 mm, dreieckige Couverts oder senkrecht adressierte – müssen nur Geschäftskunden Aufpreis zahlen. «Bei Privatkunden verzichten wir auf Zuschläge», so Post-Sprecherin Nathalie Salamin.
13. Juni 2011 | Marco Diener, Redaktion K-Tipp
