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Ärzte setzen Lithium gegen Depressionen ein. Auch im Trinkwasser kommt das Metall natürlicherweise vor. Jetzt zeigen Ärzte der Universität Wien: Dies hilft Suizide zu verhindern. Die Ärzte hatten 6500 Trinkwasserproben aus Österreich mit den Selbstmordraten der Bezirke verglichen. Das Resultat: Je mehr Lithium im Trinkwasser enthalten ist, desto weniger Leute nehmen sich das Leben. Dieser Zusammenhang blieb auch ersichtlich, als die Ärzte andere Einflüsse auf die Selbstmordrate berücksichtigten, etwa das Einkommen oder die Religion. Die Autoren erstaunte das Resultat. Denn die Lithiumgehalte im Trinkwasser lagen weit unter der Dosis, die Ärzte verschreiben.
19. Juni 2011 | che
