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Gesundheit (BAG) wird im Oktober eine Vergleichsseite für Krankenkassenprämien ins Internet stellen, auf der Nutzer kostenlos Offerten anfordern können (saldo 13/11). Bisher verdienten private Prämienvergleichsdienste Millionen mit den Offerten, für die sie sich von den Krankenkassen hohe Kommissionen zahlen liessen – auf Kosten der Versicherten. Einzelne Behörden unterstützten die Nutzniesser der steten Prämienerhöhungen noch: Unter dem Stichwort «Krankenkassenprämien» empfahl etwa das Thurgauer Gesundheitsamt bis vor kurzem den Versicherten, bei www.comparis.ch die Prämien zu vergleichen. Anfang September hat die Behörde auf Nachfrage von saldo den Hinweis von der Website genommen.
10. September 2011
