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Bei einer künstlichen Befruchtung sollen Ärzte künftig den Embryo im Reagenzglas genetisch untersuchen dürfen. So steht es im Gesetzesartikel, den der Bundesrat im Sommer vorgestellt hat. Die Methode dazu: die Präimplantationsdiagnostik oder kurz PID.
Jetzt könne man schwere Erbkrankheiten verhindern, freuen sich die Befürworter. Damit würde Tür und Tor geöffnet, um Kinder mit bestimmten Merkmalen auszuwählen, sagen die Kritiker.
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