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Stromfresser auswechseln zahlt sich aus: Von 605 auf 278 Franken pro Jahr sinken die Stromkosten in einem Haushalt, der voll auf Energieeffizienz setzt.
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Summiert man alle "Investitionsvorschläge" auf ergeben sich
bei Fr 15'000 Kaufsumme eine Energieersparnis von gerade einmal Fr
330. Dies ist wirtschaftlich unsinnig - die Investitionen rechnen sich
NIE. Es ist überraschend, das der seriöse K-Tipp seinen
Lesern dies vorschlägt, Tatsache ist, dass die Menge an Energie
welche verbraucht wird um jedes dieser Geräte herzustellen die
mögliche "Energieersparnis" um ein Vielfaches übersteigt.
Die aufgeführten Argumente sind einseitige Argumente
scheuklappentragender Ökofreaks. Absolut sinnvoll, sowohl
wirtschaftlich als auch ökologisch ist, ein DEFEKTES Gerät
gegen eines der höchsten Energiesparklasse auszutauschen.
Dieses Fazit hätte ich mir von Ihnen gewünscht und
erwartet.
Also der Artikel versucht zu suggerieren, dass die Anschaffung von
Neugeräten der Umwelt helfe, und die kosten würden durch den
gesenkten Stromverbrauch gedämpft. Auffällig ist dabei nun
aber, dass in der "Total" Zeile der Tabelle der Verkaufspreis
strategisch ausgelassen wurde. Für jeden der es nicht selbst
ausrechnen will: "Für NUR 15'325.80 chf können sie ihren
Jährlichen stromverbrauch um unglaubliche 327.20 chf senken. Und
nach der Pause zeigt ihnen John einen Gurkenhobel der Stahl hobeln
kann!". Der Text erwähnt dann auch gekonnt das beinahe einzige
Gerät (den Gefrierschrank) wo es sich wirklich lohnt. Ich
wäre dafür die Tabelle um eine Spalte zu erweitern die
angibt wann die Geräte ihren Preis amortisieren. Ich habe die
Zahlen schonmal ausgerechnet (alle abgerundet, soll ja niemand
behaupten ich runde unfair). Gefrierschrank: 23 Jahre
Kühlschrank: 45 Jahre Kochfeld: 112 Jahre Backofen: 214 Jahre
(langfristig denken hat auch Grenzen) Geschirrspüler: 125 Jahre
Waschmaschine: 194 Jahre Tumbler: 25 Jahre Kaffee-Vollautomat: 31
Jahre Staubsauger: 19 Jahre PC-Monitor: 38 Jahre Tintenstrahldrucker:
5 Jahre TV Samsung: 15 Jahre DVD-Rekorder: 56 Jahre Beachtet man,
dass der Artikel selbst schon lebenserwartungen der geräte von
5-15 Jahren annimmt relativiert sich der "Sparfaktor" dann doch
ziemlich. Zudem erwähnt der Artikel nichtmal, dass neue
Geräte immer auch zusätzliche Umwelt-/Energiebelastung durch
herstellung und transport verursachen. Aber da viel produktion im
auslandgeschieht ist das wohl nicht so wichtig. Hauptsache wir
können unsere AKWs abstellen und dann auf die Herstellernationen
mit dem Finger zeigen, richtig? Ernsthaft, diese Art von selektivem
"Marketing" aufgrund scheinheilger Argumente würde der K-Tipp
doch selbst jederzeit auseinanderpflücken...
