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Artikel | K-Tipp 16/2011

Strom sparen und von Fördergeldern profitieren

Stromfresser auswechseln zahlt sich aus: Von 605 auf 278 Franken pro Jahr sinken die Stromkosten in einem Haushalt, der voll auf Energieeffizienz setzt.

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Kommentare (2)

 
  • britza | 07.10.2011, 18:59

    Viel Geld für wenig Ersparnis

    Summiert man alle "Investitionsvorschläge" auf ergeben sich
    bei Fr 15'000 Kaufsumme eine Energieersparnis von gerade einmal Fr
    330. Dies ist wirtschaftlich unsinnig - die Investitionen rechnen sich
    NIE. Es ist überraschend, das der seriöse K-Tipp seinen
    Lesern dies vorschlägt, Tatsache ist, dass die Menge an Energie
    welche verbraucht wird um jedes dieser Geräte herzustellen die
    mögliche "Energieersparnis" um ein Vielfaches übersteigt.
    Die aufgeführten Argumente sind einseitige Argumente
    scheuklappentragender Ökofreaks. Absolut sinnvoll, sowohl
    wirtschaftlich als auch ökologisch ist, ein DEFEKTES Gerät
    gegen eines der höchsten Energiesparklasse auszutauschen.
    Dieses Fazit hätte ich mir von Ihnen gewünscht und
    erwartet.

  • JakobProgsch | 06.10.2011, 19:12

    Ernsthaft?

    Also der Artikel versucht zu suggerieren, dass die Anschaffung von
    Neugeräten der Umwelt helfe, und die kosten würden durch den
    gesenkten Stromverbrauch gedämpft. Auffällig ist dabei nun
    aber, dass in der "Total" Zeile der Tabelle der Verkaufspreis
    strategisch ausgelassen wurde. Für jeden der es nicht selbst
    ausrechnen will: "Für NUR 15'325.80 chf können sie ihren
    Jährlichen stromverbrauch um unglaubliche 327.20 chf senken. Und
    nach der Pause zeigt ihnen John einen Gurkenhobel der Stahl hobeln
    kann!". Der Text erwähnt dann auch gekonnt das beinahe einzige
    Gerät (den Gefrierschrank) wo es sich wirklich lohnt. Ich
    wäre dafür die Tabelle um eine Spalte zu erweitern die
    angibt wann die Geräte ihren Preis amortisieren. Ich habe die
    Zahlen schonmal ausgerechnet (alle abgerundet, soll ja niemand
    behaupten ich runde unfair). Gefrierschrank: 23 Jahre
    Kühlschrank: 45 Jahre Kochfeld: 112 Jahre Backofen: 214 Jahre
    (langfristig denken hat auch Grenzen) Geschirrspüler: 125 Jahre
    Waschmaschine: 194 Jahre Tumbler: 25 Jahre Kaffee-Vollautomat: 31
    Jahre Staubsauger: 19 Jahre PC-Monitor: 38 Jahre Tintenstrahldrucker:
    5 Jahre TV Samsung: 15 Jahre DVD-Rekorder: 56 Jahre Beachtet man,
    dass der Artikel selbst schon lebenserwartungen der geräte von
    5-15 Jahren annimmt relativiert sich der "Sparfaktor" dann doch
    ziemlich. Zudem erwähnt der Artikel nichtmal, dass neue
    Geräte immer auch zusätzliche Umwelt-/Energiebelastung durch
    herstellung und transport verursachen. Aber da viel produktion im
    auslandgeschieht ist das wohl nicht so wichtig. Hauptsache wir
    können unsere AKWs abstellen und dann auf die Herstellernationen
    mit dem Finger zeigen, richtig? Ernsthaft, diese Art von selektivem
    "Marketing" aufgrund scheinheilger Argumente würde der K-Tipp
    doch selbst jederzeit auseinanderpflücken...

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