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Abgepacktes Fleisch darf bei Coop laut interner Vorschrift nicht mehr als Frischfleisch verkauft werden. Nur: Unabhängige Kontrollen gibts nicht.
Schwere Vorwürfe ehemaliger Coop-Mitarbeiter im «Kassensturz»: Coop-Metzger hätten systematisch abgepacktes Fleisch kurz vor Ablaufdatum als Frischware verkauft. Zudem werde ausländisches als Schweizer Fleisch deklariert. Coop hat bereits reagiert: «Metzger dürfen generell keine Ware aus der Selbstbedienung mehr auspacken und an der Theke verkaufen.»
Nur: Wie dies künftig kontrolliert werden soll, bleibt unklar, haben die internen Coop-Kontrollen doch bisher versagt. Die kantonale Lebensmittelkontrolle kann zwar mit Stichproben prüfen, ob Fleisch im Verkauf verdorben ist oder nicht. Doch: «Ob es kurz vor dem Ablaufdatum aus der Verpackung herausgeholt wurde und schliesslich an der Theke als Frischfleisch angeboten wird, das können wir nicht nachprüfen», stellt der Zürcher Kantonschemiker Rolf Etter fest. Der künftige Coop-Vizechef Philipp Wyss meint, dass künftig «nichts mehr passiert» – gleichzeitig gebe es «keine absolute Sicherheit».
Den Kunden bleibt also nur, genau hinzuschauen.
Die Merkmale von wirklich frischem Fleisch sind:
12. November 2011 | Darko Cetojevic, Redaktion K-Tipp
