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Jeder tausendste Patient im Spital stirbt laut der Stiftung für Patientensicherheit wegen vermeidbarer Fehler. Ein Grund dafür seien überlange Arbeitszeiten vieler Spitalärzte (saldo 14/10). Nun legt die Stiftung für Patientensicherheit eine Studie zur Fehlerhäufigkeit in Arztpraxen vor: So gaben 30 Prozent von 633 befragten Schweizer Ärzten und 17 Prozent der Praxisassistentinnen an, dass sie in ihrer Tätigkeit wöchentlich mindestens ein kritisches Ereignis erleben. Sie nannten Fehler bei Medikamenten (28 Prozent), bei der Kommunikation mit externen Partnern (14 Prozent), bei medizinischen Verrichtungen wie Impfen oder Röntgen (11 Prozent) und Abklärungen am Telefon (7 Prozent). Knapp 5 Prozent der Befragten berichteten, dass Diagnosefehler oder verspätete Diagnosen einen «schwerwiegenden Schaden», manchmal gar den Tod des Patienten nach sich zogen.
18. November 2011
