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Der starke Franken macht Schweizer Winterferienorte zu einem teuren Pflaster. Aber Skitouristen strömen keineswegs nur deshalb in Scharen zur österreichischen Konkurrenz. Sondern auch, weil diese es versteht, den Skisport in gemütliches Wellnessen umzuwandeln.
Zum Beispiel die Region Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol. Sie hat schon letzte Saison begonnen, im ganzen Skigebiet 19 «Wohlfühlstationen» aufzubauen, wie sie über ihr PR-Büro stolz verbreiten lässt. Dabei handelt es sich um Einrichtungen wie Strandkörbe, Kuschelsofas und ergonomische Genussliegen, die zum «Innehalten und Relaxen» einladen.
Diesen Winter wurden auch noch die «Helping Hands» lanciert. Das sind Bergbahnangestellte, die den Gästen zu einer unbeschwerten Gondelfahrt verhelfen, indem sie es ihnen abnehmen, die sperrigen Ski an der Talstation in die Halterung zu stecken und an der Bergstation wieder aus dieser zu entfernen.
Für die Schweizer Tourismusdirektoren gibts da nur eins: Sie müssen diese Verwöhnangebote toppen! Etwa durch Skischuheinstiegsassistenten und Hängematten in den Luftseilbahnen. Und durch «Helping Hands», die allfälliges Sportgerät nicht nur auf den Berg bringen, sondern gleich auch wieder ins Tal befördern.
Damit den Gästen das ermüdende Skifahren endlich ganz erspart bleibt.
06. Januar 2012 | Gery Schwager, Redaktion K-Tipp
Kommentare (1) |
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... der muss das Angebot ja nicht annehmen. Ich nehme die
Gastfreundschaft und die Familienfreundlichkeit der Österreicher
sehr gerne in Anspruch - nicht nur wegen der guten Preise. In
Österreich gibt es ein sensationelles Angebot für Familien,
wo sich Klein und Gross erholen kann, was erleben kann und wo es einem
an nichts fehlt. So ein Angebot habe ich bisher in der Schweiz und
auch in Deutschland vergeblich gesucht. Die Zielgruppe "Familie" ist
hierzulandes eher ein geduldetes Übel. Nur wer ein entsprechend
dickes Portemonnaie hat, kann sich ähnliche Urlaube leisten!
