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Die Wettbewerbskommission (Weko) klärt ab, ob der Schweizer Generalimporteur des US-Motorradherstellers Harley-Davidson in der Schweiz zu hohe Preise verlangt. Der Importeur steht im Verdacht, Parallelimporte behindert und Währungsvorteile nicht an Schweizer Kunden weitergegeben zu haben. Viele Konsumenten hatten sich laut Weko über die hohen Preise der US-Marke beschwert. Sie klagten auch darüber, dass sie die Töffs nicht im Ausland bestellen konnten. Die Beschwerden erinnern an einen Fall aus dem Jahr 2008. Damals wiesen Konsumenten darauf hin, dass die meisten Schweizer Händler von Töffzubehör die «gleichen, viel zu hohen Preise haben» (saldo 19/09). Die Weko einigte sich darauf mit einem wichtigen Generalimporteur auf eine klarere Deklaration der Preise.
28. Januar 2012
