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Seit Anfang Jahr müssen Fischanbieter in der EU Frischfische, Räucherfisch und unverarbeiteten, tiefgekühlten Fisch auch mit der wissenschaftlichen Bezeichnung beschriften. So sollen Konsumenten zum Beispiel verschiedene Lachse oder Kabeljaus unterscheiden können.
In der Schweiz ist die wissenschaftliche Beschriftung nur bei den wenig verbreiteten Gempylidae vorgeschrieben: Schlangenmakrelen, zu denen Ölfisch und Escolar gehört. Ob die Schweiz auch bei anderen Fischsorten neben dem gebräuchlichen Namen das lateinische Fachwort vorschreiben wird, ist unklar: Laut Sprecherin Eva van Beek prüft das Bundesamt für Gesundheit, ob man die EU-Regelung übernehmen wird. Migros und Coop bezeichnen verpackten Fisch bereits heute mit dem lateinischen Namen.
28. Januar 2012 | Sabine Rindlisbacher, Redaktion saldo
