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Artikel | saldo 06/2012

Persönlich: Erlaubte und verbotene Haustiere

«Vor gut einem Jahr bin ich aus der Stadt ins Entlebuch gezügelt. Eine herrliche Wohnung mit prächtiger Aussicht!», schwärmte eine Frau am saldo-Beratungstelefon. «Wenn bloss diese Mäuse nicht wären!»

Sie habe bereits beim Hausbesitzer protestiert, erklärte sie. Dieser zeige jedoch kein Einsehen. Er habe ihr sogar gesagt, wer sich vor Mäusen fürchte, habe im Entlebuch nichts verloren. «Ich muss mich wohl an die Mäuse gewöhnen», meinte sie resigniert.

«Nein!», war meine klare Antwort. «Verlangen Sie von Ihrem Vermieter, dass er ­sofort etwas gegen die Schädlinge unternimmt. Weigert er sich, gelangen Sie an die Mieter-Schlichtungsstelle in Luzern.» Diese Behörde werde dem Vermieter vermutlich nahelegen, den Nagern mit einem professionellen Kammerjäger auf den Pelz zu rücken.

Da meine Ausführungen die Dame offenbar nicht begeistern konnten, tat ich einen Griff in die Schatztruhe meiner Erfahrungen: «Es gibt aber auch einen ganz einfachen und wirksamen Weg: Weshalb versuchen Sie es nicht mit einer tüchtigen Katze?»

«Da ist ja gerade der Punkt», entgegnete die Mieterin ärgerlich. «Haustiere sind in unserem Haus laut Vertrag strikte verboten!»

24. März 2012


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Medikamente
Die Kosten für Medikamente steigen laufend - trotz gegenteiliger Versprechen der Behörden. Das ist...?
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...ein Ärgernis. Der Bund muss endlich sein Versprechen erfüllen.
...kein Problem. Die Pharmabranche bietet Arbeitsplätze.
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