5 Fragen zum Streichen von Wänden

K-Tipp Wohnen 03/2017 vom

«Wie wird eine dunkel gestrichene Wand wieder richtig weiss?»

Entscheidend ist eine Dispersionsfarbe mit hoher Deckkraft. Dispersionsfarbe ist zwar teurer als gewöhnliche Wandfarbe. Dafür ist die Konzentration der Farbpigmente höher. Folge: Die Farbe deckt besser. So reicht möglicherweise schon ein einziger Anstrich. 

 «Soll man die Farbe verdünnen?»

Besser nicht. Grund: Je mehr Wasser man einer Dispersionsfarbe beigibt, desto geringer ist ihre Deckkraft. Wird die Farbe richtig gut umgerührt, bekommt sie in der Regel die ideale Festigkeit zum Streichen oder Rollen.

 «Pinsel oder Roller?»

Für das Streichen von Wandflächen eignen sich Roller besser als Pinsel, weil sich die Farbe ­regelmässiger verteilt. Für Ecken und Kanten benötigt man trotzdem einen Pinsel.

 «Schaumstoff oder Lammfell?»

Farbrollen aus Lammfell nehmen die Farbe ­besonders gut auf. Wichtig: Ein Abstreifgitter in den Farbkübel stellen. So lässt sich die Rolle von überschüssiger Farbe befreien.

 «Was tun, wenn die Farbe doch nicht richtig deckt?»

Dann brauchts einen zweiten Anstrich. Vorsicht: Dabei können auf der bemalten Wandfläche unschöne Streifen entstehen. Das liegt daran, dass die Farbe schnell trocknet und sich deshalb die Farbbahnen der beiden Anstriche nicht sauber verbinden. So vermeidet man Streifen: Möglichst zügig arbeiten, damit der Anstrich «nass in nass» erfolgt. Bei grossen Wandflächen empfiehlt es sich deshalb, zu zweit zu arbeiten.

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