Abholschein der Post: Bringt es etwas, die Gerichtsvorladung zu ignorieren?

K-Tipp 16/2011 vom

von

Vor ein paar Monaten habe ich mein Auto verkauft. Nun will der Käufer von mir 2500 Franken, weil er nachträglich das Getriebe reparieren lassen musste. Bei der Schlichtungsstelle konnten wir uns nicht einigen. Deshalb gelangte er ans Bezirksgericht. Nun hatte ich einen Abholschein von der Post im Briefkasten – für eine Gerichtsvorladung. Kann ich sie einfach ignorieren?

Nein. Es nützt nichts, wenn Sie die Vorladung nicht beachten. Denn eine eingeschrieben verschickte Gerichtsvorladung gilt laut Gesetz am siebten Tag nach erfolglosem Zustellversuch als zugestellt. Genauer: Ignoriert jemand eine Abholungseinladung der Post im Briefkasten, gilt die Vorladung am 7. Tag dennoch als zugestellt.

Das ist zwar nur der Fall, wenn jemand mit der Zusendung einer Gerichts­urkunde rechnen musste. Da Sie mit dem Käufer bereits in einen Rechtsstreit verwickelt sind, ist das aber bei Ihnen der Fall.    

0

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Beratung verwalten

Aktuelles Heft

Aktuelle Ratgeber

Käse

Gruyère-Käse darf laut Bundesamt für Landwirtschaft auch in Kantonen wie Luzern, Schwyz oder St. Gallen hergestellt werden.

Aktuelle Merkblätter

Schrittzähler

Aktuelle Musterbriefe

Schlüsselfundmarke

Aktuelle Tests

Reklamieren Sie hier

Reklamieren wird einfach

Unsere Handy-Apps

E-Nummern für Apple und Android

Kostenloser Budget-Alarm für Apple und Android

Aufruf

Wie viele Freiheiten geben Sie Ihren Kindern?

Gesundheits-Forum

Patienten geben Tipps:
Fragen stellen
Tipps geben
Beiträge lesen

HON-Code

Wir befolgen die HONcode-Prinzipien.


Kostenloser Ratgeber für Menschen mit Behinderung