Alarmanlagen: Kein zuverlässiger Schutz

saldo 11/2013 vom

In der Ferienzeit ist der Schutz vor Einbrechern gefragt. Aber: Alarm­anlagen zum ­Selbsteinbau bringen wenig.

Alarmanlagen, die man selbst einbauen kann, bestehen meist aus einer Alarmzentrale mit Telefonwahlgerät und Innensirene, einem Öffnungsmelder für Türen und Fenster sowie Bewegungsmeldern. Je nachdem kann man weiteres Zubehör hinzukaufen. Wird ein Alarm ausgelöst, ruft die Anlage den Hausbesitzer auf dem Mobiltelefon an.
Die Stiftung Warentest hat bei fünf Selbsteinbau-Anlagen Alarmfunktion, Handhabung und Robustheit getestet. Fazit: Nur eine Anlage schnitt mit akzeptablen Resultaten ab.


Urteil «befriedigend»:

  • Abus Funkalarm Komplettpaket FU9000 (Fr. 434.–).

Das Gerät erkannte im Test alle Einbruchsversuche und hielt auch Sabotageversuchen stand. Allerdings waren die Inbetriebnahme und Bedienung aufwendig und kompliziert.


«Ausreichend» war:

  • Elro Drahtloses Alarmsystem HA68S (Fr. 769.–).


Diese Anlage wurde abgewertet, weil die Reichweite des Funksignals zu kurz war. 

Der Grossteil der Anlagen konnte im Test nicht überzeugen, deshalb empfiehlt die Stiftung Warentest: «Wer einen entpannten Urlaub geniessen möchte, sollte besser auf gut gesicherte Kellerfenster und hilfsbereite Nachbarn setzen.»


Quelle: «Test», Ausgabe Juni 2013, für Fr. 8.50 am Kiosk, www.test.de.

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