Am Sterbebett lauern die Chirurgen

Gesundheitstipp 12/2017 vom

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Neu können Ärzte nicht nur Hirntote für die Organspende vorbereiten – sondern auch Menschen, die am Sterben sind. Fachleute sind entsetzt.

Bisher galt: Ein Patient kam  dann als Organspender in Frage, wenn er im Spital starb und die Ärzte seinen Hirntod feststellten. Das Herz schlug weiter, weil der Patient noch an der ­Be­atmungsmaschine angeschlossen war. Erst dann fragten die Ärzte die Angehörigen, ob man dem Ver­storbenen die Organe entnehmen dürfe. 

Seit November ist das neue Transplantationsgesetz in Kraft. Es sieht einen weiteren Fall vor: die Organspende nach dem Herztod. Ärzte bereiten in diesem Fall ­Patienten, die noch am Leben sind, zur Organspende vor. Dabei geht es zwar um Patienten, bei denen jeg­liche Behandlung keinen Sinn mehr macht. Doch ihr Gehirn funktioniert zumindest teilweise, das Herz schlägt. Ärzte fragen die Angehö­rigen um die Organe an, wenn der Patient noch lebt. Und sie machen erste Tests und leiten Massnahmen ein, solange der Patient noch lebt. [...]

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