Antidepressiva aus der Drogerie

Gesundheitstipp 01/19 vom

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Seit Anfang Jahr dürfen Drogerien Hunderte ­Medikamente verkaufen, die bisher nur in ­Apotheken erhältlich waren. Fachleute befürchten nun, dass die Verkäufer Patienten falsch beraten.

Neu: Drogerien verkaufen nicht nur Shampoos und Gels, sondern auch heikle Medikamente (Bild: ISTOCK)

Neu: Drogerien verkaufen nicht nur Shampoos und Gels, sondern auch heikle Medikamente (Bild: ISTOCK)

Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Diclofenac sind nicht harmlos. ­Ärztin Stephanie Wolff aus Bü­lach ZH gibt zu bedenken: «Sie können Magenprobleme oder Nieren- und Leberschäden verursachen.» Bisher durften nur Apotheken diese Medikamente verkaufen. Seit Anfang Jahr erlaubt die Heilmittelbehörde Swiss­medic den Verkauf auch in Drogerien. Das Gleiche gilt für über 500 andere Medikamente. Zum Beispiel für Durchfallmittel und pflanzliche Antidepressiva (siehe Tabelle im PDF). Diese Medikamente gehörten zur Kategorie C, die Swissmedic per Ende 2018 abgeschafft hat.

«Bei Johanniskraut ist Beratung wichtig»

Viele Ärzte sind mit der neuen Ein­teilung nicht einverstanden. Denn Swissmedic hat den Drogerien auch heikle Produkte zugeteilt. Zum Beispiel ­Mittel mit ­Johanniskraut oder ­Lavendelöl gegen Depressionen und Angst­zustände. [...]

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