Beim Kochen mögen es die Japaner bunt

Gesundheitstipp 01/19 vom

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In Japan sind viel weniger Menschen übergewichtig als in der Schweiz. Das liegt nicht nur daran, was man dort isst – sondern auch am Zubereiten.

Farbenfroh und gesund: Die fertige Suppe mit Gemüse und Algen (Bild: LUKAS MAEDER)

Farbenfroh und gesund: Die fertige Suppe mit Gemüse und Algen (Bild: LUKAS MAEDER)

Natsume Wegmann lebt seit 18 Jahren in der Schweiz. Die gebürtige Japanerin ist Ernährungstherapeutin und mag die leichte Küche ihrer Heimat: «Im Winter koche ich oft MisoSuppe.» Sie schneidet dazu Lauch, Rüebli und Pilze in ganz feine ­Scheiben, würfelt ein Stück Süss­kartoffel und kocht alles in einer Fischbouillon. Kurz vor dem ­Servieren fügt Wegmann in Würfel geschnittenen Tofu und Miso- Paste hinzu. Die Paste aus fermentierten Soja­bohnen verleiht der Suppe ein würziges Aroma. Am Schluss gibt Natsume Wegmann eine Handvoll getrocknete Algen in die ­Suppe und serviert sie in ­kleinen Schalen. 

Suppen sind sehr ­beliebt, auch mit Weizen- und Buchweizen­nudeln: Solche Mahlzeiten sind schmackhaft und sättigen lange. Kein Wunder, sind in Japan rund zehnmal weniger Menschen übergewichtig als in der Schweiz. Das zeigt ein Bericht der Organisation für wirtschaft­liche Zusammen­arbeit und Entwicklung (OECD). 

Japaner haben zudem ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Krebs. [...]

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