Dehnen und Strecken bei 40 Grad

Gesundheitstipp 03/2018 vom

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Beim Bikram-Yoga führt man die Übungen in einem stark aufgeheizten Raum aus. Das soll besonders ­gesund sein. Fachleute warnen allerdings vor Risiken.

Studio Bikram Yoga, Zürich: Nach einer Lektion von 90 Minuten sind alle nass geschwitzt (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Studio Bikram Yoga, Zürich: Nach einer Lektion von 90 Minuten sind alle nass geschwitzt (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Männer oben ohne, Frauen meist nur im Sport-BH – den Trainierenden schlägt Hitze entgegen: Auf 40 Grad ist der Raum im Zürcher Studio Bikram Yoga aufgeheizt. Das soll Muskeln, Gelenke und Sehnen beweglicher machen, Verletzungen vermindern sowie den Körper entgiften.

Die Lektion beginnt mit Atemübungen. Dann folgen «Heu­schrecke» oder «halbe Schild­kröte» – das sind Figuren, die die Gelenke aufwärmen und nähren, die Or­gane dehnen und die Seele ­reinigen ­sollen. Nach 90 Minuten ist die Lektion zu Ende und alle komplett nass geschwitzt. Der Betreiber des Studios, Stefan Tanner, ist überzeugt: «Erst mit dieser Wärme kann Yoga heilen.» So soll es etwa die Durchblutung verbessern oder bei psychischen Problemen helfen. 

Doch nun zeigt eine neue ­Studie: Bikram-Yoga ist nicht ­besser als Yoga bei normaler Raum­temperatur. US-Forscher von zwei texanischen Universitäten teilten 52 Teilnehmer in Gruppen auf: Die erste praktizierte Bikram-Yoga, die zweite Yoga bei Raumtemperatur. Nach drei Monaten untersuchten die Wissenschafter, wie stark sich die Gefässe der Teilnehmer er­weitert und sich somit die Durchblutung verbessert hatten. [...]

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