Höhere Prämien: Das sind die grossen Kostentreiber

saldo 15/2017 vom | aktualisiert am

von

Die Krankenkassenprämien steigen und ­steigen. Verantwortlich dafür sind vor allem Spezialärzte und Spitäler. Sie rechnen mehr und ­immer kostspieligere Behandlungen ab.

Spital (Bild: istock)

Spital (Bild: istock)

Schon jetzt ist klar: Auch im nächsten Jahr müssen Grundversicherte wieder mehr an die Krankenkassen zahlen. In den letzten zehn Jahren stiegen die Prämien um durchschnittlich fast 900 Franken pro Person. Spitalbetreiber, Ärzte und Pharmafirmen stellen diese Entwicklung als unausweich­lich dar: Mehr Leute würden länger leben und bräuchten immer mehr medizinische Leistungen.

Die vom «K-Tipp» seit 2007 jedes Jahr durchgeführte repräsentative Befragung der Schweizer zur Krankenkasse zeigt aber, dass die Zahl der Patienten, die ärztliche Hilfe benötigt, konstant ist.

Auch Guido Klaus vom Krankenversicherer Helsana hält fest: Die Gesundheitskosten ­würden vor allem steigen, weil laufend neue und teure Therapien auf den Markt kommen und Ärzte und Spitäler mehr Abklärungen oder Behandlungen pro Patient abrechnen. Das belege der ­Helsana-Report «Ausgabenentwicklung in der Gesundheitsversorgung» vom vergangenen Dezember. Der Bericht basiert auf den Daten der 1,2 Millionen Helsana-Versicherten. 

Laut diesem Report bezogen Versicherte, denen die Grundversicherung mindestens eine Rechnung erstattete, im Jahr 2008 Leistungen für durchschnittlich 3744 Franken. 2015 betrugen ­diese Pro-Kopf-Leistungen 4585 Franken. Die Krankenkassen gaben in der Grundversicherung 2016 total 31,5 Milliarden Franken aus – fast 11 Milliarden mehr als 2006. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift saldo und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift saldo und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Krankenkassenprämien für teure Spitalwerbung

Gesundheitskosten: Die Patienten sind nicht schuld

Krankenkasse: So viel Geld gibts zurück

Aktuelles Heft

Aktuelle Ratgeber

Aktion: Fitness fürs Herz

Kantonalbank

Der Chef der ZKB kassierte im letzten Jahr 2,07 Mio Franken – 25 Prozent mehr als 2011. Bei anderen Kantonalbanken ist es ähnlich. Die Löhne der Angestellten stiegen im Schnitt nur um 5,5 Prozent (siehe saldo).

Aktuelle Merkblätter

PanMetron

Aktuelle Musterbriefe

Aktuelle Tests

Unsere Handy-Apps

E-Nummern für Apple und Android

Kostenloser Budget-Alarm für Apple und Android

Aufruf

Wie viele Freiheiten geben Sie Ihren Kindern?

Gesundheits-Forum

Patienten geben Tipps:
Fragen stellen
Tipps geben
Beiträge lesen

HON-Code

Wir befolgen die HONcode-Prinzipien.


Kostenloser Ratgeber für Menschen mit Behinderung