Keine Spur von Mosambik

K-Tipp 02/2015 vom

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Luftpost-Couverts, aufgedruckte Briefmarken, Bilder von Fotomodellen statt von Betroffenen: Damit gehen Hilfswerke auf Spendenjagd. Die Idee dahinter: Bettelbriefe sollen nicht auf den ersten Blick als solche erkannt werden.

 Hilfswerke werben mit irreführenden Briefen (Bild: pd)

Hilfswerke werben mit irreführenden Briefen (Bild: pd)

Der im Dezember verschickte Brief schien direkt aus Mosambik zu kommen: ein Luftpost-Umschlag mit einer bunten Briefmarke und einem unscharfen Poststempel. «Die Fotos sind da», hiess es handschriftlich auf dem Luftpost-Couvert.

Im Umschlag steckte ein Brief mit persönlicher Anrede und handschriftlichen Notizen. Beigelegt waren fünf Bilder, die auf den ersten Blick echt aussehen – wie Abzüge auf Fotopapier. Doch die vermeintlichen Fotos entpuppten sich bei genauerem Hinsehen als bedruckte Karten. Und der Brief stammte nicht aus Mosambik, sondern aus Zürich. Es war ein Spendenaufruf des Hilfswerks Helvetas. 

Auch andere Hilfswerke werben mit solchen Tricks. Einige versuchen zu ver­tuschen, wer der Absender ­ihrer Briefe ist. 

Ein Beispiel: Auf dem Brief der «Christoffel Blindenmission» steht als Absender nur «Dr. [...]

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