Mit ein bisschen Papier gegen Handy-Strahlen

7. Juli 2010

von Beat Camenzind, Redaktion Online

Die Produkte der Firma Memon sollen vor Handy- und anderen Strahlen schützen. Der K-Tipp liess zwei Geräte prüfen. Fazit des Experten: Keinerlei Wirkung.

Die Firma Memon trägt in der Werbung dick auf: Wer sein Handy mit dem «Telefon-Transformer» der Firma Memon bestücke, schütze sich vor «negativer Informationsstrahlung». Dadurch würden «Vitalität, Gesundheit und Lebensqualität» gesteigert. Auch die Bedienung ist einfach: Das Wunderding nur auf den Handy-Akku zu kleben, fertig. Kostenpunkt: 160 Franken.

Gegen Elektkrosmog in der Wohnung empfiehlt Memon den «Vier-Systeme Kombi-Transformer». Je nach Raumgrösse kostet der Transformer bis zu 5200 Franken. Dafür soll er angeblich nicht nur Elektrosmog bekämpfen, sondern auch die Anzahl Keime in der Luft verringern, die Luftqualität verbessern, das Immunsystem der Bewohner schützen und für Stressabbau sorgen.
Der K-Tipp wollte wissen, was diese beiden Transformer wirklich taugen.

Die Weitnauer Messtechnik in Näfels GL überprüfte in mehreren Tests die Transformer. Fazit des Experten Adrian Weitnauer: «Keinerlei Wirkung nachweisbar». Das ist kaum verwunderlich: Der «Telefon-Transformer» ist nichts als beschichtetes Papier, der «Kombi-Transformer» ein mit Quarzsand und einem Magnetstreifen gefüllter Stab aus Stahl.

Immerhin: Auf der Website der Firma Memon findet sich gut versteckt der Hinweis, dass die Memon-Produkte keine Heilmittel seien und deren Technologie «noch nicht mit der schulwissenschaftlichen Lehrmeinung» übereinstimme.

Die Firma Econ aus Hergiswil NW, welche die Memon-Produkte in der Schweiz vertreibt, sagt zum Test: «Die Memon-Technologie kann nicht mit herkömmlichen physikalischen Messungen getestet werden. Denn sie ändert die pathologische Information bei den Strahlungen und nicht deren Stärke.»

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Kommentare

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von Neubersch am
16.07.2010, 10:43

Transparenz?

Im Kommentar der Forschungsabteilung der Firma memon ist von Transparenz die Rede, die man in die Angelegenheit bringen wollte. Mir fällt dazu auf, dass der Kommentar der Firma memon anonym, also ohne Namensnennung abgegeben wurde, während dort, wo tatsächlich jemand namentlich auftritt, nämlich Herr Dr. Steinhoefel, seine überaus enge Beziehung zu memon unerwähnt bleibt. Richard Neubersch Swiss Harmony Biotuning www.domus-sanus.ch 076 366 33 11

von Neubersch am
16.07.2010, 09:31

Radionik und Bioresonanz

Am Kommentar der Firma memon wird deutlich, wie schnell etwas Selbstverständliches wie die Radionik zum geistigen Besitz erklärt werden kann. Wir haben alle gesehen, dass selbst unser geschätztes Hausschwein hiervor nicht geschützt ist. (http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21864.html) Hinter der „ipict® - Technologie“, eine Abkürzung für "Informations-Polarisations-Interferenz-Chip - Technologie" steckt ein Phänomen, das vor etwa 90 Jahren von Dr. Abrams entdeckt und später Radionik genannt wurde. Hier in Deutschland wurde das selbe Phänomen speziell von Paul Schmidt unter der Bezeichung Bioresonanz erkannt und sehr erfolgreich zur Anwendung gebracht. Paul Schmidt hatte seinerzeit die Firma Rayonex gegründet, bei der auch der Erfinder der memon Technologie, Herr Winfried Dochow, mehrere Jahre angestellt war. Wenn ich schreibe, ich arbeite mit der gleichen Technologie, dann meine ich das Phänomen Radionik und selbstverständlich nicht die von memon geschützte "Informations-Polarisations-Interferenz-Chip - Technologie". Niemand bei Mercedes-Benz würde behaupten, BMWs zu bauen und zu vertreiben, doch er könnte mit Recht sagen, man benutze die gleiche Technologie: den Verbrennungsmotor. Im übrigen bedauere ich sehr, dass meine im freundschaftlichen Geist geschriebene Richtigstellung zum Beitrag von Herrn Dr. Steinhöfel, der mit der Firma memon aufs Allerengste verbunden ist, eine derartige Reaktion der "Forschungsabteilung" bewirkt hat.

von memon am
15.07.2010, 10:53

Mit fremden Federn schmücken

Sehr geehrter Herr Neubersch, sie bezeichnen sich als Hersteller und Anbieter von Produkten, die angeblich mit derselben Technologie arbeiten, wie dies memon® tut. In der letzten Zeit begegnen uns immer mehr dieser Aussagen, da der Erfolg und die Qualität von memon® dazu verleiten sich dort anzuhängen. Wir möchten an dieser Stelle feststellen, dass Ihre und andere Technologien die dies behaupten, auch nicht nur im geringsten nach der von memon® eingesetzten „ipict® - Technologie“, welche in über 20 Jahren Forschungsarbeit von dem Ingenieur und Techniker Winfried M. Dochow entwickelt wurde, arbeiten. Den Verbraucher mit solchen Falschaussagen zu täuschen und im Glauben zu wiegen es mit einer bewährten Technologie zu tun zu haben, wie es die memon® Technologie seit vielen Jahren ist, sollten Sie hoffentlich nicht nötig haben. Als ehemaliger memon® Berater haben Sie sich bei unseren Ausbildungen sehr viel Aussageinhalte und Argumente angeeignet, welche Sie heute für Ihre Produkte verwenden. Produkteigenschaften und Wirkungsweisen Ihrer Produkte und der memon® Produkte haben miteinander absolut nichts zu tun. Sollten Sie weiterhin derartige Behauptungen aufstellen, sehen wir uns gezwungen rechtliche Schritte dagegen einzuleiten, da wir die Käufer davor bewahren möchten, zu glauben Sie haben mit Ihren Produkten die memon® Technologie und deren Qualität erworben. Wir hoffen mit dieser Klarstellung etwas mehr Transparenz in die Angelegenheit gebracht zu haben und verbleiben Mit freundlichen Grüßen Memon® Umwelttechnologie GmbH Abteilung Forschung und Entwicklung

von Neubersch am
14.07.2010, 14:18

Richtigstellung

Lieber Herr Dr. Steinhoefel, als Hersteller und Anbieter derselben Technologie, die auch von memon eingesetzt wird, möchte ich klarstellen, dass diese Produkte nicht energetisch sind sondern informierend. Dies ist insofern wichtig, da Energie und Information die zwei Hauptfaktoren der Schöpfung darstellen. Information bringt Energie "in Form". Produkte, die informierend Energien in eine harmonische Form führen, sind nicht primär energetisierend, können jedoch im Körper des Menschen Abläufe in Gang setzen, die dem Körper letztendlich mehr Energie geben. Energetische Produkte, die Sie in Ihrem Kommentar erwähnen, haben einen eher nachteiligen Effekt auf den Menschen, denn er wird von ihnen permanent mit Energie versorgt und verliert dadurch zwangsläufig mit der Zeit die Fähigkeit der eigenen Energiegewinnung. Er wird also langfristig geschwächt. Ich nenne jede Form der Energetisierung Zwangstherapie. Sie ist vor allem sehr gebräuchlich bei Wasseraufbereitungssystemen. Stellen Sie sich vor, Sie tränken jahrelang energetisiertes Wasser. Was zunächst grossartige Ergebnisse brächte, müsste den Körper jedoch nachhaltig schwächen, wenn es zur Dauertherapie würde. Dies wollte ich nur deshalb herausstellen, um Mißverständnissen zur Funktionsweise und Wirksamkeit der Technologie - auch im Interesse der Firma memon Umwelttechnologie, die ich sehr schätze - vorzubeugen. Herzliche Grüße Richard Neubersch Swiss Harmony Biotuning www.domus-sanus.ch 076 366 33 11

von Steinhoefel am
13.07.2010, 13:15

BETRACHTUNG AUS ÄRZTLICHER SICHT

Sehr geehrtes Redaktionsteam, als Arzt beschäftige ich mich bereits seit mehr als 30 Jahren mit schulmedizinischen, aber immer mehr mit komplementär medizinischen Verfahren. Dabei bin ich vor ca. sechs Jahren auf die memon® Technologie gestoßen und war äußerst erstaunt über die positiven Reaktionen, welche mir dabei widerfuhren. Neugierig geworden, habe ich mich vermehrt mit energetischen Produkten und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus auseinandergesetzt. Dabei bin ich auf zahlreiche, teils Haare sträubende und medizinisch völlig unhaltbare Verfahrenstechniken gestoßen. Aber genauso, wie diese meist unrichtigen Aussagen der Produktanbieter bei meinen Testungen ins Leere gingen, muss ich der memon® Technologie absolut positive zellbiologische Testergebnisse bescheinigen. Ich weiß nicht, was und wie die Firma Weitnauer Messtechnik in Näfels gemessen hat, aber die Reaktion auf den menschlichen Organismus kann es nicht gewesen sein. Fälschlicherweise werden oft Feldstärkemessungen als Ergebnisrelevant angesehen, wobei hier der falsche Ansatz gewählt wird. Letztendlich zählt nicht das Maß der Feldstärke alleine, sondern wie die Zelle reagiert. Also wichtig ist immer, was ich messen will. Fieber messe ich ja auch mit dem Fieberthermometer und Radioaktivität mit dem Geigerzähler, um die entsprechenden Ergebnisse zu bekommen. Abschließend sei noch erwähnt, dass ich bei all meinen Forschungen auf diesem Gebiet der memon® Technologie die mit Abstand beste Beurteilung zukommen lassen kann. Grundsätzlich finde ich es aber gut und wichtig im Sinne der Anwender, wenn Sie sich mit diesem Thema kritisch auseinander setzen. Mit freundlichen Grüßen medforschung Dr. med. Michael Steinhöfel

von Neubersch am
08.07.2010, 22:32

"Keinerlei Wirkung" im RTL-Beitrag widerlegt

Schauen Sie sich den RTL-Beitrag "Punkt 12" vom 17. Juni 2010 zum selben Thema an. http://www.youtube.com/watch?v=H9qZ0Xsh1kE&feature=player_embedded#! Was sagen Sie jetzt? Mein Angebot steht. Siehe unten.

von Neubersch am
08.07.2010, 20:00

Missverständnis

Leider tauchen bei der Thematik E-Smog und Gegenmittel immer wieder grundsätzliche Missverständnisse auf. Die Kosten für den Test hätten Sie sich sparen können, Herr Camenzind. Ganz einfach deshalb, weil von vornherein klar ist, dass die von memon eingesetzte Technologie tatsächlich keinerlei Einfluss auf die messbaren Eigenschaften des E-Smogs hat. Das Nicht-Messbare ist hier die Ebene, die angesprochen wird und äusserst wirksame Veränderungen erfährt. Vergleichen Sie es am besten mit Ihrem Arbeitsplatz. Sie sitzen vor Ihrem Computer und schauen auf den Bildschirm. Technisch lässt sich nur messen, welche Lichtintensität der Bildschirm hat, wie stark sein elektromagnetisches Feld ist und vielleicht noch irgendwelche anderen Parameter. Was jedoch kein Messgerät erfassen kann, ist, was wirklich passiert, wenn Sie am Bildschirm sitzen. Sie schreiben interessante Artikel, freuen sich über positive Kritiken und sind möglicherweise über meinen Kommentar verärgert. ;-)). Ihr Testlabor würde also keinen Schimmer davon registrieren, was tatsächlich in Ihnen abläuft. Genauso verhält es sich mit diesen Geräten. Sie sind vergleichbar als Analogie zum Bildschirm. Die eigentlichen Vorgänge, die - wie wir inzwischen alle ziemlich sicher wissen - informationsgesteuert sind, lassen sich nicht messen. Sie lassen sich an den Reaktionen erkennen. So wie Kollegen vielleicht Ihre Reaktion erkennen könnten, wenn Sie sich über eine E-mail ärgern mussten, so können Kunden dieser Technologie wahrnehmen, dass es ihnen deutlich besser geht, wenn sie installiert ist. Ich arbeite mit derselben Technologie, jedoch nicht für memon. Ich wünsche Ihnen, dass Sie persönlich in den Genuss dieser Technologie kommen, oder besser noch, Ihr ganzes Team. Deshalb bin ich bereit Ihre Redaktion, bzw. Ihr Verlagshaus für einen Zeitraum von 3 Monaten kostenlos und unverbindlich zu mit solchen Geräten auszustatten. Ich bin vollkommen sicher, dass es anschliessend nicht heissen wird: Keinerlei Wirkung. Mit freundlichen und respektvollen Grüssen aus dem heissen Basel Richard Neubersch

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