Nachgefasst: Schlechte Holzdeklaration - Bund schaut tatenlos zu

saldo 12/2019 vom

von

Seit 2012 müssten Möbelhäuser oder Baumärkte Holzart und Ursprungsland der verkauften Produkte angeben. Doch viele nehmen es mit der Deklaration nicht so genau. Das zeigen die Kontrollen des Büros für Konsumentenfragen. Im vergangenen Jahr überprüfte es 121 Unternehmen: Bei 45 Prozent der Händler war kein einziges Produkt vorschriftsmässig deklariert. Bei 21 Prozent war die Deklaration zum Teil fehlerhaft. 

saldo verlangte die Herausgabe der Daten. Dabei zeigt sich: Im Internetshop von Toptip etwa waren 7 von 22 überprüften Produkten nicht korrekt deklariert, bei Tchibo.ch fehlten bei allen sieben überprüften Pro­dukten die Herkunftsangaben (saldo 7/2016). Bei ­Galaxus.ch waren 8 von 24 Produkten nicht korrekt gekennzeichnet. In der Obi-­Filiale in Thun BE entsprachen 4 von 23 Kennzeichnungen nicht den Vorschriften, bei Hornbach.ch 7 von 10.

 

0

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Artikel verwalten

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Kann ich eine Entschädigung verlangen? 

Margreth Meichtry erhält ihr Geld zurück

Holzdeklaration: Händler bessern sich kaum