Neue Mobiliar-Versicherung: Gute Ideen im falschen Produkt

K-Geld 04/2015 vom

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Die neue Sparversicherung der Mobiliar ist für schweize­rische Verhältnisse transparent. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man die Prozesse «Sparen» und «Sich versichern» trennen sollte.

Die grosse Unbekannte bei den klassischen Sparversicherungen sind die Kosten für Abschluss, Inkasso, Verwaltung und Verkaufsprovisionen. Auch die Abzüge für den Versicherungsteil behandeln die Gesellschaften als Geheimsache.

Wie viel die Versicherungs­gesellschaften von der einbezahlten Prämie jeweils für diese Kosten abzwacken – das erfahren Sparerinnen und Sparer in der Regel nicht. Weder beim Abschluss noch später während der Vertragsdauer. Anders als etwa in Deutschland gibt es in der Schweiz kein Gesetz, das die Versicherer in diesem Punkt zu Transparenz zwingt.

Die Tabelle zeigt, dass die Mobiliar bei ihrer neuen Police in ­diesem Punkt fast vorbildlich ist. Zu sehen ist, dass bei einer Gesamt-Jahresprämie von zum Beispiel 6768 Franken jedes Jahr jeweils fix 70 Franken für die internen Verwaltungskosten weggehen sowie – je nach Police – rund 300 Franken für die Prämienbefreiung bei Invalidität. Diese Prämienbefreiung ist ein gewichtiges Plus der Sparver­sicherung: Wird die versicherte Person erwerbsunfähig, zahlt die Ver­sicherung die Prämie weiter.

Weiter zeigt die Tabelle: Falls bei dieser Sparversicherung noch ein Todesfallkapital mitversichert ist und allenfalls eine Invaliden­rente, so sind diese Kosten ebenfalls exakt ausgewiesen. Nach Abzug dieser Kosten bleibt die sogenannte Sparprämie. [...]

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