Rückrufe: Gefährliche Produkte

K-Tipp 05/2019 vom

Zwieback mit Plastikstücken, Velos mit ­Materialmängeln, Bambus-Schüsseln mit Formaldehyd: die aktuellen Rückrufe.

Geschirr: Die Firma Jysk ruft ihre Bambus-­Schüsseln zurück. Bei Verwendung mit Speisen über 70 Grad Celsius können sie Formaldehyd abgeben. Dieser Stoff kann die Schleimhäute in Mund und Nase reizen und bei Hautkontakt zu Allergien führen. Betroffen sind Produkte mit der Artikelnummer 49059002-003. Laut Jysk können Kunden den Artikel auch ohne Vorlage des Kassenbons in jeder Filiale zurückgeben. Sie ­erhalten den Kaufpreis zurückerstattet.

Zwieback: Es besteht das Risiko, dass sich in Zwieback der Migros durchsichtige Plastikstücke be­finden. Wegen Verletzungs- und Erstickungsgefahr sollten Kunden das Produkt «Original Zwieback B-Vitamine + Eisen» nicht mehr konsumieren. Betroffen sind Artikel mit der Nummer 110300200000, mindestens haltbar bis 17. Juli 2019. Kunden können das Produkt in ihre Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Kaufpreis zurückerstattet.

Käse: Im Rohmilchweichkäse Reblochon de Savoie AOP der Marke Pochat & Fils wurden Salmonellen nachgewiesen. Be­troffen ist die bei Aligro verkaufte Verpackung à 450 Gramm mit Verbrauchsdatum 8. April 2019. Bis drei Tage nach dem Verzehr können ­Fieber und Verdauungsbeschwerden wie Erbrechen und Durchfall auftreten. Wer vom Käse gegessen hat und entsprechende Symptome hat, sollte zum Arzt.

Velo: Bei älteren Velos der Marke Bergamont besteht die Gefahr, dass der Rahmen bricht. Betroffen sind die Typen Alu Monolite und Belami aus den Jahren 2010 und 2011. Kunden sollten ihren Händler kontaktieren. Bergamont verspricht gratis ein gleichwertiges Austauschvelo. Weitere Infos: https://www.bergamont.com/ch/de/company/safety-and-recalls

Rückrufliste von EU und OECD: Regelmässig ­aktualisierte Listen (in Englisch) findet man unter http://ec.europa.eu/rapex beziehungsweise http://globalrecalls.oecd.org. Auto-Rückrufe: Adac.de ! Rund ums Fahrzeug ! Reparatur, Pflege, Wartung ! Rückrufe. Schweiz: Das Büro für Konsumentenfragen warnt vor ris­kanten ­Produkten: www.produkterueckrufe.admin.ch.

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