Therapien: Schlafwandler sollten sich schützen

Gesundheitstipp 04/2018 vom | aktualisiert am

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Sie irren durch die ­Wohnung, machen eine Unordnung, stürzen oder attackieren gar Leute. Doch meist helfen Schlafwandlern schon ­einfache Verhaltenstipps.

Vorsicht, Absturzgefahr: Schlafwandler sehen selbst mit offenen Augen nichts (Bild: GETTY)

Vorsicht, Absturzgefahr: Schlafwandler sehen selbst mit offenen Augen nichts (Bild: GETTY)

Die Nächte von Otto Schweizer (75) aus Wilen bei Wollerau SZ waren lange Zeit turbulent: Mehrmals pro Woche stand er in der Nacht auf und ­wandelte durch die Wohnung. Er räumte im Wohnzimmer Bücher aus dem Regal oder hängte Bilder ab. Am nächsten Morgen wachte er auf und konnte sich an nichts erinnern. Er ging dabei so leise vor, dass seine Frau Ida neben ihm meist gar nicht aufwachte. Sie sagt: «Ich sah erst am Morgen, dass er nachts unterwegs gewesen war, weil alles durcheinander war.» 

Schlafwandler geistern meist in der ersten Nachthälfte herum. Ihr Problem: Ein Teil des Gehirns wacht auf, ein anderer Teil bleibt im Tiefschlaf.  Der Arzt Christian Neumann, Leiter des Schlaflabors Fluntern in Zürich, sagt: «Je nachdem, welcher Teil des Gehirns wach ist, können Betroffene komplexe Tätigkeiten ausführen.»

Beim Schlafwandeln die Schwiegermutter getötet

Bekannt sind extreme Fälle von Schlafwandlern, die im Schlaf Auto fuhren oder gar Morde begingen. So etwa der kanadische Student Kenneth Parks. [...]

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