Stichprobe: Jeder Zweite hat riskantes Pestizid im Urin

Gesundheitstipp 05/2015 vom

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Kürzlich beurteilte die Weltgesundheitsorganisation den Unkrautvertilger Glyphosat als «wahrscheinlich krebserregend». Eine Stichprobe des Gesundheitstipp zeigt: In der Schweiz hat jeder Zweite das Gift im Urin.

Ein Bauer besprüht seine Felder: Konsumenten nehmen das Glyphosat mit dem Essen auf (Bild: GETTY)

Ein Bauer besprüht seine Felder: Konsumenten nehmen das Glyphosat mit dem Essen auf (Bild: GETTY)

Gegen eine Million Tonnen des umstrittenen Unkrautvertilgers Glyphosat versprüht die Agroindustrie jedes Jahr – auch in der Schweiz. Das bekannteste Produkt ist «Roundup» des US-Konzerns Monsanto. Fachleute warnen seit Jahren, Glyphosat könne Missbildungen bei Kindern, Fehlgeburten und Krebs auslösen. Bis vor kurzem wiegelten Behörden und Chemielobby stets ab. Doch nun beurteilen selbst die Krebs­experten der Weltgesundheitsorganisation den Stoff als «wahrscheinlich krebser­regend».

Jetzt zeigte eine Stichprobe des Gesundheitstipp: Bei jedem Zweiten lässt sich das riskante Glyphosat im Urin nachweisen. Er sammelte Proben von 40 Frauen und Männern aus Städten, Agglomerationen und ländlichen Gebieten. Ein medizinisches Labor untersuchte die Proben auf Glyphosat. 20 Proben enthielten das Pestizid in ­einer Konzentration von 0,2 bis 0,9 Mikrogramm pro Liter (siehe Tabelle). Bereits vor zwei Jahren hatte eine Studie europäischer Umweltorganisationen unter anderen zwölf Urin­proben aus der Schweiz untersucht. [...]

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