Schwangerschaft: Neue Tests verunsichern Frauen

Gesundheitstipp 02/2018 vom | aktualisiert am

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Die neuen Bluttests, die beschädigte Chromosomen bei Ungeborenen zeigen ­sollen, sind umstritten. Schwangere sind unsicher, ob sie ihn machen sollen. Und Ärzte informieren Patientinnen teilweise falsch.

Blutprobe für Trisomie-Tests: Das Risiko eines Chromosomen- Defekts ist oft viel kleiner, als Frauen denken (Bild: ALAMY)

Blutprobe für Trisomie-Tests: Das Risiko eines Chromosomen- Defekts ist oft viel kleiner, als Frauen denken (Bild: ALAMY)

Seit ein paar Jahren gibt es Bluttests für Schwangere. Sie sollen zeigen, ob ein noch nicht geborenes Baby Störungen an den Chromosomen hat. Dazu ­gehören Trisomie 21, 18 oder 13 ­(siehe Kasten rechts). Der Test zeigt auch Fehlbildungen an den Geschlechts-Chromosomen. Fachleute nennen diese Tests «nicht-­invasive Pränataltests», kurz Nipt. Eine Blut­probe genügt. Früher mussten Ärzte den Schwangeren Frucht­wasser entnehmen, um das Trisomie­risiko abzuklären – ein ­riskanter Eingriff.

Kein Wunder, lassen sich immer mehr Frauen testen: Vor fünf ­Jahren meldeten Schweizer Laborato­rien dem ­Bundesamt für Gesundheit rund 2000 Nipt-Tests. Vorletztes Jahr waren es schon über 25000. Einer der Gründe: Das Bundesamt hat vor zwei Jahren die Regeln ge­ändert. [...]

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