Hustensirup: Heikler Wirkstoff

saldo 20/2017 vom | aktualisiert am

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Einige Mittel gegen Husten sind nicht harmlos. Fachleute warnen vor dem Inhaltsstoff Chlorphenamin. Er kann älteren Personen und Kindern schaden.

Hustensirup mit heiklem Wirkstoff (Bild: Pinterest)

Hustensirup mit heiklem Wirkstoff (Bild: Pinterest)

Solmucalm sei der «am häufigsten verordnete Hustensirup der Schweiz», loben Ärzte und der Hersteller in ­einer zwölfseitigen Werbebeilage der Ärztezeitung «Medical Tribune». Solmucalm enthält den Wirkstoff Chlorphenamin. Dieser soll dafür sorgen, dass der Körper weniger schnell ein Hustensignal auslöst und sich der Husten beruhigt. Auch Grippemittel anderer Hersteller enthalten Chlorphenamin: zum Beispiel Arbid N und Triofan Rhinitis retard der Firma Vifor oder Fluimucil Grippe Day & Night von Zambon.

Doch Chlorphenamin ist nicht harmlos. Thomas Münzer, Chefarzt der Geriatrischen Klinik St. Gallen, sagt: «Chlorphenamin dämpft die ­Gehirnfunktion, macht müde und kann bei älteren Leuten Stürze verursachen.» Zudem treten gelegentlich ­Beschwerden auf wie etwa ein trockener Mund, Verstopfung und Störungen beim Wasserlassen. Deutsche Forscher setzten Chlorphenamin wegen seiner Nebenwirkungen auf die sogenannte Priscus-Liste. Dort sind Substanzen vermerkt, die für ältere Leute problematisch sind. [...]

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