Ist unser Gesundheits-System Patienten orientiert?

26. Mai 2019

Ist unser Gesundheits-System Patienten orientiert? Ich frage mich, warum bei uns in der Schweiz das Gesundheitssystem, nicht eher, patientenorientiert gestaltet sein sollte und nicht wie jetzt kostenorientiert. Meine Frage ist, warum haben wir, kein Patient orientiertes Gesundheitssystem, was das Beste für den Patienten wäre. Meine Feststellung, es gibt bei uns drei Lobbys, als Erstes die Krankenkassen Lobby, als zweitens die Ärzte Lobby als drittens die Spitäler die eigentlich bestimmt wären, für den Patienten das Beste zu ermöglichen, aber leider, von den zwei benannten Lobbys, zur dritten Lobby, (Spitallobby) gemacht werden. Es ist klar, dass diese drei Lobbys jede für sich so viel wie nur möglich vom Kuchen abschneiden möchte. Auch ist es klar, dass sich diese drei Lobbys untereinander Konkurrenziren, was nicht gerade zum Vorteil ist, für den Patienten. Meine Schlussfolgerung: Der Patient ist eigentlich nichts anderes als ein Objekt das behandelt worden muss, wie es behandelt wird, spielt ja eigentlich gar keine Rolle. Wichtig ist, dass das Objekt vorhanden ist, man nun herausfindet, wie man am besten an diesem Objekt verdienen kann. Die große Frage! Ist es ratsam, dass ein Gesundheitssystem so aufgebaut wird, dass das Objekt ich benenne es jetzt "Mensch" nicht im Mittelpunkt steht, sondern zur Nebensache wird. Was die Folgen einer Nebensache im Gesundheitssystem sein können, kann sich ja jeder selber ausmalen es kann auch zur Folge haben, dass das Objekt zum "Ausschuss" wird, wie man viele Objekte heutzutage behandelt, wen sie keinen großen wirtschaftlichen Sinn haben. In diesem Fall wäre die Nebensache der Tod eines Menschen. Leider ist dies, eine Tatsache, die in unserem Gesundheitssystem herrscht und aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Es würde mich interessieren, was für Erfahrungen gemacht worden sind, und was es für Verbesserungsmöglichkeiten geben würde.

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