Zeitberechnung

7. Dezember 2018

von

Guten Tag Bei meinem Arbeitgeber ist die Arbeitszeit durch Regelarbeitszeit von 8.40 pro Tag zuzüglich Vorholzeit von täglich 0.4 vorgeschrieben, was ein Soll von 8.80 h oder 44 h pro Woche macht. Bei Ferien oder Krankheit wurde jedoch nur das Soll von 8.40 h gutgeschrieben, was dazu führte, dass man so an einigen Tagen bis zu 10 h arbeiten muss, um nicht in Minuszeit zu geraten. ist das so korrekt berechnet

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Kommentare

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von Sirio am
10.12.2018, 09:03

Vorholzeit

Meiner Meinung nach ist das nur dann korrekt, wenn es den Mitarbeitern freigestellt ist, ob sie die Vorholzeit laufend leisten wollen oder nicht. Ist hingegen die Leistung der Vorholzeit zwingend, gilt diese als ordentliche Arbeitszeit, die bei Ferien oder Krankheit angerechnet werden muss. Eine spezifische rechtliche Begründung könnte ich dazu allerdings nicht liefern.

von Rechtsberatung K-Tipp+saldo am
09.12.2018, 15:34

Vorholzeit

Das Vorgehen Ihres Arbeitgebers ist nicht korrekt. Erkrankt jemand an Tagen, an denen Vorholzeit geleistet wird, ist ihm diese gleich gutzuschreiben, wie wenn er gearbeitet hätte. Dasselbe gilt für die Ferien, die ebenfalls nicht zu Minusstunden führen dürfen. Lesen Sie dazu auch noch beispielsweise den saldo-Artikel unter folgendem Link: https://www.ktipp.ch/artikel/d/darf-die-vorholzeit-einfach-gestrichen-werden/.

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