Veloschlösser: Kaum Schutz vor Diebstahl

K-Tipp 13/2017 vom

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Viele Veloschlösser sind einfach zu knacken: Das zeigt eine Unter­suchung der deutschen Stiftung Warentest. Von 20 Schlössern bieten nur vier Bügelmodelle und ein Kettenschloss einen guten Schutz.

Drei Minuten hatten die Experten Zeit, um das jeweilige Veloschloss mit brachialen Methoden zu knacken – mit Bolzenschneidern, Sägen und anderen Werkzeugen. Zudem versuchten die Fachleute während dreier Minuten, das Schloss ohne ­Gewalt zu öffnen. Weitere Prüfpunkte: Wie gut lassen sich die Schlösser im praktischen Einsatz handhaben? Und wie schnell rosten sie?

Das Ergebnis ist ernüchternd: Die Stiftung Warentest kann nur gerade jedes vierte Modell empfehlen. Das Problem: Viele Schlösser lassen sich viel zu einfach und zu schnell knacken. Bei den Falt- und den Panzerkabelschlössern schnitt insgesamt kein einziges Produkt gut ab.

Testsieger ist das Bügelschloss «BS 650» von Trelock. Dieses Modell ist praktisch aufbruch­sicher, zudem rostet es nicht. Nachteil: Das Schloss ist vergleichs­weise schwer.

Gute Bügelschlösser, in der Schweiz erhältlich:

Gutes Kettenschloss:

  • Abus Granit Citychain X Plus 1060 (Fr. 149.–, Bikester.ch)

Gute Bügelschlösser (K-Tipp 7/2013): 

  • Abus Granit X-Plus 54 (Fr. 120.–, Galaxus.ch
  • Knog Strongman (Fr. 89.–, Brack.ch)
  • Kryptonite Evolution Mini 5 (Fr. 55.–, ­Galaxus.ch)

Gutes Faltschloss (K-Tipp 7/2013):

Quelle: «Test», Ausgabe 8/2017

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