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Der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) ist entsetzt: Schweizerinnen und Schweizer essen nicht nur gerne Käse und Schokolade. Auf der «inoffiziellen Speiskarte» stehen laut ETN auch Hunde und Katzen: «Der beste Freund des Menschen gilt zum Beispiel im Kanton Appenzell als ausgewiesene Delikatesse, die im Privaten gerne genossen wird.» Diese Aussage bestätigen Appenzeller Tierärzte und Bauern.
Der ETN fordert den Bundesrat auf, Hunde und Katzen endlich zu schützen und deren Verzehr zu verbieten, wie dies in den EU-Ländern längst der Fall sei. Die Schweizer Lebensmittelverordnung verbiete nur, Fleisch von Hunden und Katzen in Verkehr zu bringen. «Privat aber darf jeder seinen Hund oder die Hauskatze essen und zu diesem zweifelhaften Genuss auch Gäste einladen», kritisiert der ETN.
(arb)
28. Januar 2004

